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Besteuerung von Einkommen und Vermögen in Bitcoin
Swiss Economics akzeptiert seit rund zwei Jahren Bitcoin als Zahlungsmittel und bietet auch den Mitarbeitenden an, ihren Lohn in Bitcoin zu beziehen. Es stellt sich die Frage, wie Bitcoin und andere Kryptowährungen steuerlich zu qualifizieren sind. Unser aktueller Newsletter fasst den aktuellen Stand zusammen.
Matthias Hafner und Christian Jaag unterstützen das zweite Incubation-Programm des grössten Investment-Ecosystems für Start-ups mit Blockchain-Anwendungen in Zug (CV Labs Incubation Program) als Mentoren.
Matthias Hafner und Christian Jaag stehen Start-ups im Bereich Blockchain als Mentoren zur Verfügung. Als solche haben sie ihre Expertise und Erfahrung in der Ökonomie von blockchain-basierten Plattformen präsentiert und einen Workshop durchgeführt, in welchem Eigenschaften, Überlegungen und Entscheide veun Design von Token-basierten Ökosystemen diskutiert wurden.
In der aktuellen Ausgabe des Baublatts erläutert Christian Jaag die vielfältige Auswirkungen des Klimawandels auf die Infrastruktur in der Schweiz.
Mit dem Klimawandel nehmen Hitzeperioden, Hochwasser, Steinschläge, Murgänge und Felsstürze zu – und damit die Schäden an Infrastrukturen. Zudem wirkt sich der Klimawandel auch auf die Stromnachfrage und -produktion aus. Was dies für die Infrastrukturen der Schweiz bedeutet, erklärt Christian Jaag von Swiss Economics in der aktuellen Ausgabe des Baublatts.
Die irische Kommission für die Regulierung des Luftverkehrs hat ihre endgültige Entscheidung über die maximale Höhe der Passagierabgaben veröffentlicht, die der Flughafen Dublin in der Regulierungsperiode 2020-24 erheben darf.
Die neue Price-Cap-Regelung stellt sicher, dass Passagiere, die über den Flughafen Dublin reisen, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu einem angemessenen Preis erhalten. Swiss Economics hat die Kommission hinsichtlich der angemessenen Berücksichtigung der Kapitalkosten beraten. Bei unserer Arbeit haben wir die jüngsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten, die ehrgeizigen Investitionspläne des Flughafens Dublin, die unterschiedlichen Risikoprofile der einzelnen Flughäfen und viele andere Faktoren berücksichtigt, die bei der Bestimmung des regulatorischen WACC eine Rolle spielen. Die Kommission hat unseren Bericht zusammen mit ihrer endgültigen Entscheidung auf ihrer Website veröffentlicht.
Zu den Swiss Economics Bericht
Zu die endgültige Entscheidung der Commission for Aviation Regulation
Christian Jaag präsentierte an der Infrastrukturtagung 2019 eine im Auftrag des UVEK erstellte Studie von Swiss Economics zur Bedeutung des Klimawandels für die Infrastrukturen in der Schweiz.
Im Rahmen eines Literaturüberblicks werden Studien aus dem In- und Ausland ab dem Jahr 2007 ausgewertet. Die zusätzlichen Schäden entstehen durch den schleichenden Klimawandel und Extremereignisse. Neben dem Transport- und dem Energiesektor sind auch die Wasserversorgung, Industrieinfrastrukturen, soziale Infrastrukturen und der Tourismus betroffen. Obwohl der Klimawandel insgesamt mehr Schaden als Nutzen bringt, hat er auch positive Auswirkungen. Zum Beispiel kommt es zu weniger kältebedingten Schäden an Strassen und Schienen und die Ausgaben für Heizenergie sinken. Mit steigenden Temperaturen nimmt auch die relative Attraktivität der Schweiz als Sommer-Tourismusdestination zu. Sämtliche verfügbaren Quantifizierungen der Auswirkungen des Klimawandels sind allerdings noch mit grossen Unsicherheiten behaftet.
Zur Studie
Mehr Informationen über die Infrastrukturtagung 2019
Christian Jaag wird Berater des Centre for Evidence Based Blockchain (CEBB) und das Zentrum für Kryptoökonomie von Swiss Economics tritt dem CEEB als institutionelles Mitglied bei.
Das CEBB ist ein neutrales, unabhängiges und dezentrales Konsortium führender Blockchain-Forschungseinrichtungen.
Unter der Leitung einiger der weltweit renommiertesten Wissenschaftler wird das CEBB wissenschaftliche Benchmarks und Rahmenbedingungen entwickeln, um Regierungen, Unternehmen und politische Entscheidungsträger bei evidenzbasierten Entscheidungen zu unterstützen. Als kollektive Stimme für die Weiterentwicklung der evidenzbasierten Blockkette ist der akademische "Think Tank" von Meinungsführern und Forschern bestrebt, international vereinbarte Standards für Bildung, Forschung und Politikgestaltung für Blockkettentechnologien festzulegen. Das CEBB wird die Organisationen auch bei der Einrichtung regionaler und institutioneller EBB-Gruppen unterstützen, die von den CEBB-Leitern geführt werden. Zudem wird das CEBB hochwertige Forschung, das Einreichung von Beiträgen und die Verbreitung wissenschaftlicher Inhalte innerhalb des CEBB-Netzwerks fördern. Es soll auch gemeinsame Initiativen, Workshops, Zeitschriftenclubs und andere akademische Aktivitäten mit CEBB-Mitgliedern erleichtern.
Christian Jaag am UPU World CEO Forum über die Anwendung der Blockchain-Technologie im Postsektor.
As digitalization takes hold and affects whole swathes of national economies, businesses need to adapt and innovate more rapidly than ever. In this context, blockchain and cryptographic technologies can be part of the answer. Yet, there are several possible elements to innovation in this area. An increasingly popular idea is to have start-ups develop the innovations that postal operators will later apply to their business processes. Christian Jaag had an interesting discussion with Moses Ma, Derek Osborn and the world's postal CEOs about how they have considered and/or applied blockchain innovations in the international postal sector, including through partnerships with start-ups.
Am 23. September 2019 hat die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) das Zusammenschlussvorhaben Sunrise | Liberty Global nach vertiefter Prüfung ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Swiss Economics hat das Verfahren von Beginn weg ökonomisch eng begleitet.
Gemäss Weko führt das Zusammenschlussvorhaben in keinem der analysierten Märkte zur Begründung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung. Vielmehr erwartet die Weko durch die Übernahme eine Belebung des Wettbewerbs. Weitere Details finden sich in der Pressemitteilung der Weko.
Swiss Economics arbeitete während des gesamten Verfahrens eng mit Meyerlustenberger Lachenal AG (MLL) zusammen, die Sunrise in diesem Verfahren von Beginn weg beraten und vertreten hat. Unter anderem übernahm Swiss Economics das «Data Handling», steuerte in allen Phasen des Verfahrens die ökonomischen Analysen bei und verfasste mehrere Kurzgutachten. Unser Team umfasste Samuel Rutz, Michael Funk, Matthias Hafner und Tobias Binz. Auf Seiten von MLL wurde das Team durch Mario Strebel geleitet und umfasste Fabian Koch, André Berne und Göktug Gürbüz. Damit wurde eine optimale Betreuung des Mandates sowohl aus rechtlicher wie auch aus ökonomischer Sicht sichergestellt.
Die Umverteilung von den Reichen zu den Armen fällt stark ins Gewicht, wie eine neue Untersuchung der Universität Luzern, bei der Melanie Häner mitgewirkt hat, zeigt. Eine Zusammenfassung der Untersuchung ist in der heutigen Neuen Zürcher Zeitung erschienen.
Die AHV hat nebst einer umverteilenden Wirkung zwischen Generationen auch eine solche von Reich zu Arm. So haben AHV-Beiträge ab einem gewissen Einkommen den Charakter einer «Hochlohnsteuer» und die Mindestrente wirkt faktisch als Grundeinkommen für Pensionierte. Der NZZ-Artikel von Christoph Schaltegger, Christian Frey und Melanie Häner quantifiziert das Ausmass dieser Umverteilung.
Urs Trinkner stellt in der Volkswirtschaft einen Vorschlag zur Verbesserung des Schweizer Strommarktdesigns zur Diskussion.
Die Energiestrategie 2050 sieht den Zubau erneuerbarer Stromerzeugung in der Schweiz vor. Das Problem: Die Preise auf den europäischen Grosshandelsmärkten sind in vielerlei Hinsicht verzerrt und setzen unzureichende Investitionsanreize für Schweizer Erzeugung. Eine Verbesserung des Strommarktdesigns könnte dies ändern und dazu die bereits existierenden Herkunftsnachweise der Stromerzeuger nutzen. Das hätte zwei Vorteile: Zum einen würde der bislang zu billige Transport von Strom kostenwahrer bepreist, zum anderen könnten die externen Kosten von Erzeugung in Rechnung gestellt werden. Von einem solchen Marktdesign würden letztlich Schweizer Stromerzeuger von erneuerbaren Energien profitieren.
Autor: Urs Trinkner
Samuel Rutz als Studiogast von Schweiz Aktuell zum Gesundheitstourismus.
Zum Beitrag von Schweiz Aktuell im Schweizer Fernsehen.
Das Who’s Who Legal 2019 hat Samuel Rutz, Michael Funk und Christian Jaag für ihre Arbeit im Bereich Wettbewerbsökonomie ausgezeichnet.
Samuel Rutz wird in den folgenden Kategorien erwähnt:
- - Competition - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists
WWL sagt: Samuel Rutz is a well-recognised figure in the Swiss market who is commended for his profound knowledge of competition regulation and policy.
Zum Profil von Samuel Rutz auf WWL
Michael Funk wird in der folgenden Kategorie erwähnt:
- - Competition Future Leaders - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists - Future Leaders
WWL sagt: Michael Funk is recognised by peers as an "experienced competition economist" who is able to draw on his "great background" at the Swiss investigation authority.
Zum Profil von Michael Funk auf WWL
Christian Jaag wird in den folgenden Kategorien erwähnt:
- - Competition - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists
- - Switzerland - Competition Economists
WWL sagt: At Swiss Economics, Christian Jaag is lauded as “one of the very best economists active today” who is “able to convey and explain highly complex matters to a broad range of audiences”. He possesses “in-depth knowledge of the area” and is known for his “great ability to challenge traditional concepts”.
Zum Profil von Christian Jaag auf WWL
Swiss Economics hat sein 10-jähriges Jubiläum mit einem Teamausflug zur Monte Rosa Hütte abgeschlossen.
Im Jahr 2018 haben wir zehn Jahre Swiss Economics gefeiert. Rund ein Jahr später haben wir die Feierlichkeiten mit einer Teamwanderung zur Monte Rosa Hütte abgeschlossen. Kompetent begleitet von Bergführer Peter Schoch haben wir die atemberaubende Natur, welche die Region zwischen Gornergrat und Monte Rosa-Massiv bietet, erleben dürfen und Energie getankt für das zweite Halbjahr.
Ausgangs- und Zielpunkt der Rundwanderung war die Station Rotenboden oberhalb von Zermatt. Das Bergpanorama in Richtung Nordwesten präsentiert sich wie auf dem Panoramabild unserer Website abgebildet.
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Start in Richtung Monte Rosa-Massiv |
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Edelweiss am Wegrand |
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Einstieg zum Gornergletscher |
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Monte Rosa Hütte während dem Nachtessen |
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| Auf dem Panoramaweg zurück nach Zermatt |
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Spalten im oberen Teil des Gornergletschers |
Die Plattform für Kryptoökonomie von Swiss Economics ist mit dem Fintech Award "Best Economic Research & Consulting Services 2019 - Europe" von Wealth & Finance International ausgezeichnet worden.
Swiss Economics geht eine Zusammenarbeit mit CV VC ein, einem Schweizer Venture Capital Anbieter und Inkubator für Startups auf Basis der Blockchain-Technologie.
Die Plattform für Blockchain und Kryptowährungen von Swiss Economics (cryptecon) ist mit CV VC, dem grössten Venture Capital Unternehmen für Blockchain-Startups in der Schweiz, eine Partnerschaft eingegangen. Cryptecon begleitet die Teilnehmer des CV Labs Inkubationsprogramm. Dieses besteht aus 12 Startups, die aus über 500 Bewerbungen und 35 Ländern ausgewählt wurden.
Christian Jaag und Matthias Hafner haben die Startups getroffen und mit ihnen ihre Erfahrungen im Bereich Plattformökonomie und Geldtheorie ausgetauscht. Den Teilnehmern des Workshops wurden die wichtigsten ökonomischen Grundlagen und Entscheide, die beim Design von Blockchain-Projekten zu berücksichtigen sind, vermittelt.
Referat von Urs Trinkner am Symposium "20 Jahre Bahnreform" zur Frage, inwieweit die institutionelle Ausgestaltung im Bahnmarkt verbessert werden könnte.
Anlässlich des Symposiums "20 Jahre Bahnreform" in Luzern geht Urs Trinkner der Frage nach, wie das bestehende Gewährleistungsmodell weiterentwickelt werden könnte und kommt zum Schluss, dass die Rolle des Bundesamts für Verkehr (BAV) auf den Vollzug der Versorgungsregulierung und die Vorbereitung einer kohärenten Gesetzgebung fokussiert werden sollte. Durch eine gleichzeitige Stärkung der künftigen RailCom im Bereich Markt und des Finanzdepartements (EFD) in seiner Eignerrolle kann eine klarere Abgrenzung von politischer Steuerung (via Bestellung) und unternehmerischer Verantwortung seitens der Bahnen erreicht werden.
Zur Präsentation
Zum Programm
Braucht es eine Korrektur der höchstrichterlichen Rechtsprechung? Ein Diskussionsbeitrag von Michael Funk, Christian Jaag und Samuel Rutz in der Zeitschrift für Immaterialgüter-, Informations- und Wettbewerbsrecht (sic!).
Das Bundesgericht hat die Anwendung des Kartellverbots zuletzt deutlich verschärft: Preis-, Mengen und Gebietsabsprachen sind unabhängig von deren Wettbewerbswirkung de facto verboten. Schon früher hat das Bundesgericht das Wettbewerbsrecht mit ähnlich weitreichenden Entscheiden geprägt. Heute können Fusionen kaum noch untersagt werden, und unangemessene Preise werden nicht mehr sanktioniert. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gefährdet die Kohärenz des Kartellgesetzes: Während im Bereich der Fusionen und unangemessener Preise ein «Laissez-faire»-Ansatz praktiziert wird, wird bei den Abreden eine äusserst interventionistische Politik verfolgt. Den Unternehmen werden dadurch starke Anreize gesetzt, das harte Kartellverbot durch Fusionen zu umgehen
Autoren: Michael Funk, Christian Jaag, Samuel Rutz,
Zwei Referate von Michael Funk an der 27. Conference on Postal and Delivery Economics in Dublin.
Michael Funk represented Swiss Economics at the 27th Conference on Postal and Delivery Economics in Dublin. He presented his interpretation of the seminal Post Denmark II decision as well as a paper by his colleagues Andreas Haller, Christian Jaag, and Urs Trinkner on the funding of the USO and net cost balancing. As always, this yearly conference of academics and practitioners provided a tremendous opportunity for learning and connecting.
Publikation von Samuel Rutz und Urs Trinkner zur Ökonomie des Trinkwassers und zur Frage, ob die Schweizer Wasserversorgung privatisiert werden sollte.
Wasser ist aus ökonomischer Sicht kein öffentliches Gut. Gleichwohl kann die leitungsgebundene Wasserversorgung nicht unbesehen den Marktkräften überlassen werden, da insbesondere beim Verteilnetz ein «monopolistischer Engpass» besteht. Die Ausgangslage präsentiert sich ähnlich wie bei Strom-, Gas- und Schienennetzen: Entweder erbringt die öffentliche Hand die gewünschte Versorgung selbst, oder sie übergibt diese an öffentliche oder private Leistungserbringer. Im zweiten Fall gewährleistet er die Qualität der Wasserversorgung durch Regulierung. Aus ökonomischer Sicht sind beide Wege gangbar. Für Schweizer Gemeinden, die über eine gute direktdemokratische Kontrolle verfügen, kann die öffentliche Eigenerbringung vorteilhaft sein.
Autoren: Samuel Rutz, Urs Trinkner
Die irische Kommission für Flugregulierung (CAR) hat ihren vorläufigen Entscheid zum regulatorischen Finanzierungskostensatz (WACC) des Flughafens Dublin für die Periode 2020-24 publiziert. Grundlage war ein Bericht von Swiss Economics.
Our report reflects that financial markets are currently undergoing exceptional times. Real government bond yields have fallen to a historically low level in the past couple of years, suggesting that the real expected return from risk-free assets is currently negative. Traditional approaches to estimating the cost of capital may fail to adequately capture the peculiarities of this new market environment. Hence, we assessed whether the ECB’s recent halt of quantitative easing is likely to have a significant effect on the market and analysed whether financial markets expect bond yields to rise again in the near future. Also, we considered evidence that expectations on equity returns may be more stable over time than underlying risk premia, indicating a so called Total Market Return approach may be preferred over the traditional Equity Risk Premium approach to estimate the cost of equity.
The full report can be downloaded from the Commission for Aviation Regulation’s website.
Neue Publikation von Swiss Economics Mitarbeiter.
Eine neue Publikation von Mitarbeitenden von Swiss Economics und der Universität Zürich zeigt auf, wie einzelne von der Mehrwertsteuer ausgenommene Anbieter im Wettbewerb mit anderen Anbietern begünstigt werden. Die Ungleichbehandlung wirkt sich ebenfalls im Arbeitsmarkt aus, indem Outsouring-Entscheidungen massgeblich beeinflusst werden
Dietl Helmut, Christian Jaag, Markus Lang, Martin Lutzenberger and Urs Trinkner (2011). «Impact of VAT-Exemptions in the Postal Sector on Competition and Welfare». In Reinventing the Postal Sector in an Electronic Age. Edited by M. Crew and P.R. Kleindorfer, Edward Elgar, pp. 267-280.
Im gleichen Buch ebenfalls erschienen: Maegli, Martin, Christian Jaag, Martin Koller and Urs Trinkner (2011). «Postal Markets and Electronic Substitution: Implications for Regulatory Practices and Institutions in Europe». In Reinventing the Postal Sector in an Electronic Age. Edited by M. Crew and P.R. Kleindorfer, Edward Elgar, pp. 109-122.
Geschrieben von Christian Jaag und Urs Trinkner.
Der Aufsatz «The interaction between universal service costing and financing in the postal sector: a calibrated approach» von Christian Jaag und Urs Trinkner wurde in der aktuellen Ausgabe des Journal of Regulatory Economics veröffentlicht.
Jaag, Christian and Urs Trinkner (2011). The interaction between universal service costing and financing in the postal sector: a calibrated approach», Journal of Regulatory Economics 39(1), 89-110.
Präsentiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am DG MARKT economic seminar einen Vortrag gehalten über «Yet another case of unintended consequences: VAT exemption and the public interest».
Dabei ging es um die Wettbewerbswirkung von Mehrwertsteuer-Ausnahmen für Universaldienstanbieter im Postmarkt und Möglichkeiten, diese bei der Berechnung der Nettokosten von Universaldienstverpflichtungen zu berücksichtigen.
Swiss Economics eine neue Forschungsarbeit vorgestellt.
Swiss Economics hat an der Konferenz «Competition and Regulation in Network Industries» eine neue Forschungsarbeit mit dem Titel «An Economic Framework to Understand and Assess Regulations in Network Industries» vorgestellt.
Dabei hat er auch zwei Anwendungen des Analyserahmens präsentiert: Eine Analyse von Liberalisierungen in Netzindustrien und die Weiterentwicklung von Regulierungen im Postsektor.
Wir haben neue Büroräumlichkeiten an der Stampfenbachstrasse 142 in Zürich bezogen.
Unsere neue Adresse für Korrespondenz und Sitzungen:
Swiss Economics
Stampfenbachstrasse 142
CH-8006 Zürich
Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter Oliver Fürst und wünschen ihm einen guten Start bei Swiss Economics!
Oliver Fürst hält einen Master of Arts in Economics and Business Administration von der Universität Zürich. Bei Swiss Economics ist er Berater für Strategie und Regulierung in Netzindustrien.
Neue Forschungsarbeiten vorgestellt.
Swiss Economics hat an der Conference on Trends and Innovation for the Postal Market drei neue Forschungsarbeiten vorgestellt:
Post Office Network Realignments and their Impact on Innovation
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Postal Regulation, Declining Mail Volumes, and Transformation of Business Models?
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Postal markets and electronic substitution: What is the impact of intermodal competition on regulatory practices and institutions?
Der Aufsatz wurde an der Konferenz mit dem «Best Paper Award» ausgezeichnet.
Link
Stellenausschreibung: Ökonom oder Ökonomin zur Ergänzung unseres Teams.
Ökonom oder Ökonomin zur Ergänzung unseres jungen Teams gesucht - per sofort oder nach Vereinbarung
Sie verfügen über einen Bachelor- oder Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und suchen einen spannenden Berufseinstieg? Sie haben Lust, beim Aufbau eines (noch) kleinen Unternehmens dabei zu sein? Allenfalls mit einem Teilzeitpensum als Begleitung Ihres Studiums oder Ihrer Dissertation? Dann möchten wir Sie kennen lernen!
Wir beraten Unternehmen in regulierten Branchen, Verbände und politische Behörden in den Bereichen Regulierung, Wirtschaftspolitik und Wettbewerbsökonomik.
Christian Jaag, Managing Partner, gibt Ihnen unter 044 500 56 26 oder christian.jaag@swiss-economics.ch gerne persönlich Auskunft über Ihre Perspektiven bei Swiss Economics.
Neue Forschungsarbeiten vorgestellt.
Swiss Economics hat an der 18th Conference on Postal and Delivery Economics drei Forschungsarbeiten vorgestellt:
Impact of VAT-Exemptions in the Postal Sector on Competition and Welfare
Postal Markets and Electronic Substitution: What is the Impact of Convergence on Regulatory Practices and Institutions?
Practical Approaches to USO Costing and Financing
Swiss Economics lanciert eine eigene Working Paper Serie auf der Forschungsdatenbank RePEc.
Über die Jahre haben die Mitarbeitenden von Swiss Economics wissenschaftliche Aufsätze in verschiedenen Zeitschriften und Büchern publiziert. Diese sind teilweise nur schwierig erhältlich.
Vorversionen ausgewählter Aufsätze können darum neu im Rahmen einer Working Paper Series von Swiss Economics auf RePEc heruntergeladen werden.
Christian Jaag hat an der «Sixth Conference on Regulation, Competition and Universal Service in the Postal Sector» einen Vortrag gehalten zum Thema «Compensating the Net Cost of Universal Postal Services».
Die dritte Postrichtlinie der EU sieht vor, dass Postunternehmen für die Erbringung von Universaldienstleistungen entschädigt werden können, wenn diese Nettokosten verursachen und eine unverhältnismässige finanzielle Belastung darstellen.
Christian Jaag hat an der «Sixth Conference on Regulation, Competition and Universal Service in the Postal Sector» einen wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema «Compensating the Net Cost of Universal Postal Services» vorgestellt. Dieser beschreibt, wie sich die Definition der Unverhältnismässigkeit und damit die entsprechende Finanzierung des Universaldiensts auf den Wettbewerb im Postmarkt auswirkt.
Ein Beitrag von Mitarbeitern der ETHZ, der Post und Swiss Economics.
Operieren Poststellen und Agenturen der Schweizerischen Post in optimaler Grösse, und welche Rolle spielen hierbei die Öffnungszeiten? Ein aktueller Beitrag der ETHZ und Swiss Economics zeigt Optimierungspotenziale auf und unterstützt die gegenwärtige Netzstrategie der Post.
Massimo Filippini, Martin Koller und Urs Trinkner, 2010. «Economies of Scale and Scope and Opening Hours in Post Offices and Agencies». In Heightening Competition in the Postal and Delivery Sector, edited by M.A. Crew and P.R. Kleindorfer. Cheltenham, UK, Edward Elgar.
Im gleichen Buch ebenfalls erschienen: Joan Calzada, Christian Jaag und Urs Trinkner, 2010. Universal Service Auctions in Liberalized Postal Markets». In Heightening Competition in the Postal and Delivery Sector, edited by M.A. Crew and P.R. Kleindorfer. Cheltenham, UK, Edward Elgar.
Ein Beitrag von Swiss Economics.
Braucht es in den Ländern Südamerikas einen postalischen Universaldienst? In unserem Beitrag, der in spanischer Sprache erschienen ist, kommen wir zum Schluss, dass der Universaldienst weiterhin seine Berechtigung hat und leiten daraus ab, auf was in dessen Entwicklung mit Blick auf Südamerika speziell zu beachten ist.
Helmut Dietl und Urs Trinkner, 2009. «El desarrollo de servicios postales universales en América Latina: una perspectiva economica» in Más allá del mercado. Las políticas de servicio universal en América Latina, edited by Calzada, J., A. Costas and J. Jordana. Barcelona, Fundación CIDOB, pp. 377-406.
Ein Beitrag von Swiss Economics.
Ist die europäische Zugangsregulierung im Bahn-, Telekommunikations- und Postmarkt angemessen ausgestaltet?
Christian Jaag und Urs Trinkner, 2009. Sector Specific Regulation of Market Power in Network Industries. Network Industries Quarterly, Vol. 11, No. 3, pp. 3-6.
Eine Publikation von Swiss Economics.
Soll man Universaldienstverpflichtungen in liberalisierten Märkten ausschreiben? Eine jüngst erschienene wissenschaftliche Publikation von Christian Jaag und Urs Trinkner diskutiert die Herausforderungen, die sich aus öffentlicher Sicht stellen. Die Autoren folgern, dass Ausschreibungen in Netzindustrien nur selten zum Erfolg führen werden. Grund dafür sind deren spezifische Eigenheiten.
Christian Jaag und Urs Trinkner, 2009. «Tendering Universal Service Obligations in Liberalized Network Industries». Journal for Competition and Regulation in Network Industries 10(4), 313-332.
Ein Referat von Urs Trinkner.
Urs Trinkner hat an einer Tagung von Avenir Suisse zum Thema «Glasfaser und Wettbewerb im Schweizer Telekommunikationsmarkt ein Input-Referat gehalten.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der zweiten Konferenz «Competition and Regulation in Network Industries» über internationale FTTH-Policies referiert.
Ein Konzept von Swiss Economics.
Swiss Economics hat ein integrales Konzept zur Beurteilung von E-Government-Vorhaben entwickelt. Es vereint auf ökonomisch konsistente Weise sowohl die relevanten betriebswirtschaftlichen wie auch volkswirtschaftlichen und politischen Aspekte.
Kern des Ansatzes ist eine klare Abgrenzung verschiedener Analyseebenen, auf denen jeweils unterschiedliche Fragestellungen beantwortet werden:
- Ebene 1 hat die federführende Organisation im Fokus. Hier wird das E-Government-Projekt aus der Sicht dieser Organisation betrachtet, als ob diese ein privates Unternehmen wäre. Entsprechend kommen hier bewährte betriebswirtschaftliche Methoden zum Einsatz.
- Ebene 2 hat die Auswirkungen des E-Government Vorhabens auf die betroffenen Anspruchsgruppen und die gesamte Volkswirtschaft im Auge. Damit beides möglich ist, präsentieren wir eine in ausgewählten Punkten angepasste volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse. Diese kann flexibel aber konsistent der vorhandenen Datengrundlage angepasst werden. Dank einer einfachen Handhabung kann sie auch von Nicht-Ökonomen problemlos durchgeführt werden und erlaubt den Vergleich verschiedener E-Government Projekte.
- Ebene 3 berücksichtigt die übergeordneten Ziele. Hier finden wichtige Fragen des Datenschutzes und weitere (Staats)politische Anliegen Platz.
Von grosser Wichtigkeit ist, dass den politischen Entscheidungsträgern die Resultate aller Ebenen integral aufgezeigt werden. Beispielsweise würde die alleinige Berücksichtigung der privaten Optik in Ebene 1 gesamtwirtschaftlich schädliche Auswirkungen nicht transparent machen.
Mit dem Konzept von Swiss Economics können die Ansprüche, die an ein solches Konzept gestellt werden, weitestgehend erfüllt werden. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse aller relevanten Anspruchsgruppen ganzheitlich berücksichtigt, ohne dass dabei die praktische Umsetzbarkeit verloren geht.
Referiert von Urs Trinkner.
Urs Trinkner hat in Brüssel am «Senior Executive Forum on Regulation» der IPC zum Thema «Shaping the USO? An Outline of Thought from an Economic Perspective» referiert.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am 42. Freiburger Verkehrsseminar zum Thema der Regulierung mit «Preisobergrenzen in liberalisierten Postmärkten» referiert.
Eine neue Studie von Swiss Economics.
In den vergangenen Jahren und Monaten sind Dienstleistungen entstanden und angekündigt worden, welche grosse Übertragungskapazitäten benötigen. Insbesondere bei bidirektionaler Kommunikation stösst die verbreitete ADSL-Technologie an technische Grenzen. Neue Angebote setzen deshalb zunehmend den Anschluss der Benutzer an sogenannte Fiber-to-the-Home-Netze (FTTH) voraus.
Insbesondere Swisscom und einige städtische Elektrizitätswerke haben bereits in neue Infrastrukturen investiert. Der aktuelle Stand der Glasfaserentwicklung zeigt, dass Kooperationsansätze vorhanden sind. Divergierende Geschäftsinteressen verhindern gegenwärtig aber ein einheitliches, abgestimmtes Vorgehen. In städtischen Gebieten droht eine Überversorgung mit parallelen Netzen; auf dem Land eine Unterversorgung. Es stellt sich die Frage, wie die Vision eines flächendeckenden FTTH-Zugangsnetzes für die Schweiz mit einer aktiven öffentlichen Policy umgesetzt werden kann.
Länder wie Südkorea, Japan, Frankreich oder jüngst Australien haben bereits eine aktive öffentliche Glasfaserpolitik formuliert und setzen diese um. Dabei wurden unterschiedliche Ansätze gewählt, die auf staatlichen Leistungsaufträgen verbunden mit Subventionen bzw. Fonds-Lösungen, der Ausschreibung von Gebieten oder der Mandatierung einer staatlichen Netzgesellschaft basieren.
In einer Studie von Swiss Economics werden verschiedene abstrakte Varianten zur Umsetzung der Vision eines möglichst flächendeckenden Schweizer FTTH-Netzes diskutiert. Auf der einen Seite steht eine Kabel und Schacht AG mit Investitionsmandat. Swisscom wird in einen Infrastruktur- und einen Diensteteil aufgetrennt. Damit sich eine solche strukturelle Trennung nicht negativ auswirkt, erhält der Infrastrukturteil ein Investitionsmandat zum Aufbau eines flächendeckenden Glasfaser-Zugangsnetzes mit Exklusivrechten. Auf der anderen Seite steht der Wettbewerb zwischen integrierten Netzbetreibern. Für alle Anbieter besteht die Auflage, sich gegenseitig Zugang zu gewähren. Die Schwierigkeit besteht in dieser Variante darin, ausreichende Investitionsanreize zu setzen, da die Netzzugangsregulierung diese wieder abschwächt. Zwischen den beiden Extremmodellen steht die Möglichkeit einer Ausschreibung von regionalen oder nationalen Grundversorgungskonzessionen für den Aufbau und Betrieb eines Glasfaser-Zugangsnetzes.
Welche Variante optimal ist, hängt letztlich davon ab, welchen politischen Stellenwert ein flächendeckendes Glasfasernetz einnimmt. In der Schweiz ist die politische Diskussion dazu erst noch zu führen. Dabei ist der fundamentale Zielkonflikt zwischen dem möglichst raschen Netzaufbau und einem funktionierenden Wettbewerb auf der Technologie- und Dienstebene zu berücksichtigen. Er wird in jeder Umsetzungsvariante anders gelöst.
Eine Studie von Swiss Economics legt nahe, dass im Postmarkt auf eine Regulierung des Teilleistungszugangs verzichtet werden sollte.
Netzzugang bedeutet im Postmarkt, dass die Anbieterinnen von Postdiensten neben dem bereits bestehenden Zugang im Rahmen der Grundversorgung ebenfalls den ein- oder gegenseitigen Zugang zu einzelnen Infrastrukturelementen oder Prozessen der Post erhalten. Dabei lassen sich der technische Zugang und der Teilleistungszugang unterscheiden.
Der technische Zugang umfasst den gegenseitigen Zugang zu Postfächern und den Austausch von Adressänderungsdaten. Teilleistungszugang bedeutet, dass Postdienstanbieterinnen die Hauptprozesse der Post einzeln (Annahme, Sortierung, Transport, Hauszustellung) und selektiv (regional, für die gewünschten Produkte) mitbenützen dürfen.
Aus ökonomischer Sicht gibt es keine Rechtfertigung, den Teilleistungszugang zu regulieren, da keine monopolistischen Engpässe vorliegen. Ein Markteintritt ist in allen Wertschöpfungsstufen jederzeit möglich. Private Verhandlungen können erfolgreich abgeschlossen werden. Sie haben den Vorteil, dass sie einfacher und flexibler sind. Auf eine Regulierung des Teilleistungszugangs sollte deshalb verzichtet werden. Diese Empfehlung entspricht der gängigen Praxis in der EU.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am 2nd European Postal Benchmarking Workshop on Regulatory and Legal Affairs in Brüssel einen Vortrag gehalten zum Thema Understanding the Impact of the USO in the Postal Sector».
Die Forschungsarbeit von Christian Jaag sehr erfolgreich.
Vom Mai bis August 2009 war der Aufsatz «Education, Demographics, and the Economy» von Christian Jaag einer der 10 meistgelesenen Beiträge im Journal of Pension Economics and Finance.
Vorgestellt von Christian Jaag und Urs Trinkner.
An der 17th Conference on Postal and Delivery Economics haben Christian Jaag und Urs Trinkner wissenschaftliche Aufsätze zu den folgenden Themen vorgestellt:
«Would the real cost of universal service provision please stand up? A calibrated approach to universal service costing and financing»
«Tendering universal service obligations in liberalized postal markets»
Eine Studie von Swiss Economics legt nahe, dass eine funktionale oder strukturelle Trennung von Swisscom zur Sicherstellung eines diskriminierungsfreien Netzzugangs nicht angemessen wäre.
Heute ist die Swisscom ein integriertes Unternehmen. Sunrise hat vor einiger Zeit gefordert, die Swisscom in zwei Teile aufzuteilen: In einen Netzteil (Kabel und Schacht AG), welcher grob die Infrastruktur auf der letzten Meile betreiben würde, sowie einen Diensteteil, der die entsprechenden Services verantworteten würde. Die Forderung entspricht einer sogenannten strukturellen Trennung, bei der gewisse Netzteile in eine neue Gesellschaft überführt werden. Ziel dieser recht weitgehenden Massnahme ist es, alle Anbieter, welche im Rahmen eines Netzzugangs-Regimes Dienstleistungen beim Netzteil beziehen, gleich zu behandeln. Durch die strukturelle Trennung wird mehr Transparenz geschaffen und es bestehen geringere Möglichkeiten der Diskriminierung. Ein aktuelles schweizerisches Beispiel dafür ist die Gründung der Swissgrid im Zug der Strommarktliberalisierung.
Ökonomisch gerechtfertigt ist eine strukturell Trennung generell nur dann, wenn eine natürliche Marktmacht (konkret ein stabiler monopolistischer Engpass) vorliegt, welche nicht zur Erreichung anderer Ziele gewünscht ist und welche nicht ausreichend durch bestehende Regulierungen kontrolliert werden kann - konkret etwa durch eine bestehende Zugangsregulierung. Im Fall der Swisscom hat das Parlament eine solche im Jahr 2007 in Kraft gesetzt.
Eine Studie von Swiss Economics kommt zum Schluss, dass eine strukturelle Trennung von Swisscom mit Blick auf die Schaffung von Transparenz und Nichtdiskriminierung im Kupfer-Anschlussnetz ein unangemessener Regulierungseingriff wäre. Dies u.a. deshalb, weil sich der monopolistische Engpass auf der letzten Meile graduell auflöst: Drahtgebundene Kupfer-Breitbandnetze stehen im Wettbewerb untereinander (Swisscom vs. Cablecom) sowie in zunehmendem Masse auch mit drahtlosen/mobilen Übertragungstechnologien wie gegenwärtig HSDPA. In städtischen Gebieten investieren nun auch die Elektrizitätswerke. Es wird auf der letzten Meile vermehrt Plattform- oder Infrastrukturwettbewerb geben. Die ökonomischen Grundvoraussetzungen für einen Regulierungseingriff im Kupfer-Anschlussnetz schwinden also, während gleichzeitig die Zugangsregulierung aus dem Jahr 2007 zu greifen beginnt.





