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Swiss Economics geht hoch hinaus
Im Jahr 2018 haben wir zehn Jahre Swiss Economics gefeiert. Rund ein Jahr später haben wir die Feierlichkeiten mit einer Teamwanderung zur Monte Rosa Hütte abgeschlossen. Kompetent begleitet von Bergführer Peter Schoch haben wir die atemberaubende Natur, welche die Region zwischen Gornergrat und Monte Rosa-Massiv bietet, erleben dürfen und Energie getankt für das zweite Halbjahr.
Ausgangs- und Zielpunkt der Rundwanderung war die Station Rotenboden oberhalb von Zermatt. Das Bergpanorama in Richtung Nordwesten präsentiert sich wie auf dem Panoramabild unserer Website abgebildet.
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Start in Richtung Monte Rosa-Massiv |
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Edelweiss am Wegrand |
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Einstieg zum Gornergletscher |
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Monte Rosa Hütte während dem Nachtessen |
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| Auf dem Panoramaweg zurück nach Zermatt |
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Spalten im oberen Teil des Gornergletschers |
Verlangt die Digitalisierung neue Regeln für die internationale Besteuerung von Unternehmen? Die OECD und die EU möchten das internationale Steuerrecht zu Gunsten der Absatzstaaten anpassen.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Europarecht hat Christian Jaag zusammen mit Luzius Cavelti einen Leitartikel zum Thema «Die Bedeutung der Digitalisierung für das internationale Unternehmenssteuerrecht» publiziert.
Christian Jaag ist von Who's Who Legal mit einem Award ausgezeichnet worden
At the inaugural Who's Who Legal Switzerland Awards ceremony on April 3, 2019, in Zurich, Christian Jaag received the Competition Economists Switzerland Expert of the Year 2019 Award. Each year Who's Who Legal presents awards to individuals that have performed exceptionally well in each of the featured practice areas according to Who's Who Legal's research.
To the article
Präsentation von Michael Funk an der MaCCI Konferenz in Mannheim.
At the Annual Conference of Mannheim Centre for Competition and Innovation, Michael Funk has presented a Swiss Economics research paper on competition economics. He argues that a notional as-efficient competitor, often used in the economic assessment of abuse of dominance cases, can be too efficient to be of relevance in practice. In particular, joint costs, which are required to comply with a Universal Service Obligation, should not be considered sunk when determining the cost structure for other services or else there is a risk of imposing unrealistic efficiency standards on competitors.
In einem Beitrag von Who's Who Legal wird Christian Jaag für seine herausragende Arbeit im Bereich Wettbewerbsökonomie und Regulation gelobt.
"At Swiss Economics, Christian Jaag is “definitely a brilliant economist to work with”, according to sources. They note he is “the strongest competition economist in Switzerland” and enjoys “a very good reputation” for his work in the field." (Who's Who Legal)
To the article
Zum 10-jährigen Jubiläum von Swiss Economics präsentiert sich unser Webauftritt in neuem Kleid. Neu geregelt sind seit dem 1.1.2019 ebenfalls die Verantwortlichkeiten.
Mitbegründer Christian Jaag gibt die operative Verantwortung ab und fokussiert sich als Konsulent auf inhaltliche Fragestellungen.
Urs Trinkner verantwortet weiterhin die Geschäftsführung. Samuel Rutz übernimmt den Bereich Wettbewerbsökonomik, Michael Funk den Bereich Post, Telekommunikation und Medien, Tobias Binz den Bereich Bewertung und Schadensbemessung und Matthias Hafner den Bereich Blockketten und Kryptowährungen.
Die Bundesnetzagentur hat den neuesten Benchmarking-Bericht von Swiss Economics im Rahmen der Anhörung veröffentlicht. Im Bericht werden die methodischen Details ausgeführt und die Resultate dokumentiert.
Swiss Economics hat zusammen mit SUMICSID und dem IAEW den Effizienzvergleich der Verteilernetzbetreiber Strom der dritten Regulierungsperiode durchgeführt. Eingehend wurde u.a. die Abbildung dezentraler Erzeugung analysiert. Der von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Entwurf umfasst alle wesentlichen methodischen Aspekte und dokumentiert die Resultate. Beim Effizienzvergleich werden rund 200 Netzbetreiber hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz verglichen. Die finale Berichtsversion folgt nach Eingang der Rückmeldungen der Netzbetreiber.
Die Jahrestagung der Association of Competition Economists (ACE) ist das wichtigste Treffen der europäischen Wettbewerbsökonomen. Swiss Economics und die WEKO präsentieren erstmals gemeinsam einen Schweizer Fall.
Swiss Economics und WEKO präsentieren gemeinsam einen Fall an der Jahrestagung der Association Screening-Tools ermöglichen es Wettbewerbsbehörden, proaktiv gegen Wettbewerbsabsprachen bei Ausschreibungen vorzugehen. Das Verfahren "See Gaster" wurde durch ein von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (WEKO) entwickeltes Ex-ante-Screening-Verfahren ausgelöst. In dem Konferenzbeitrag diskutieren Yavuz Karagök (WEKO), Frode Steen (Norwegian School of Economics) und Michael Funk (Swiss Economics) anhand des konkreten Falles über Stärken und Schwächen von Screening-Verfahren.
Swiss Economics hat die verkehrlichen Wirkungen von neuen Sharing-Angeboten im Verkehr zusammen mit der Hochschule Luzern untersucht.
Unter anderem haben wir hierzu Discrete Choice Experimente durchgeführt und ausgewertet. Es zeigt sich, dass es von den regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt, ob durch neue Sharing-Angebote der motorisierte Individualverkehr (und damit die CO2-Emissionen der Mobilität) reduziert wird oder aber Umsteigeeffekte vom öffentlichen Verkehr auf das Auto und Mehrverkehr durch sinkende Preise resultieren.
Christian Jaag ist als «leading expert» in den Kategorien Legal Competition and Consulting Experts aufgelistet. Samuel Rutz ist als "future leader" in den Kategorien Competition and Consulting Experts ausgezeichnet.
Christian Jaag ist im Who's Who Legal: Competition als «leading economist» ausgewählt worden. WWL schreibt:
"Christian Jaag is a superb competition economist who is regularly called on to advise both public and private-sector clients on strategy, regulation and policy."
Zusätzlich ist er im Who's Who Legal: Switzerland aufgelistet.
WWL schreibt: "Christian Jaag is widely recognised as «a leading competition economist» and impresses peers with his «highly creative, precise and hands-on approach», as well as his «impressive theoretical and practical skills»."
Schliesslich ist er auch unter Who's Who: Consulting Experts gelistet.
Zur Biographie von Christian Jaag auf WWL
Samuel ist als «future leader» in Who's Who Legal: Competition and Who's Who Legal: Consulting Experts ausgezeichnet.
Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter Dr. Matteo Mattmann, Experte in Discrete Choice Modellierung und Energiemarktfragen.
Matteo Mattmann ist Senior Economist mit Schwerpunkt Energie- und Wettbewerbsökonomie. Er promovierte in Ressourcenökonomie an der Vrije Universiteit in Amsterdam und hat einen Master- und Bachelorabschluss in Volkswirtschaft und Politologie der Universität Zürich. Nach dem Masterabschluss arbeitete Matteo für eine auf Verhaltensökonomie spezialisierte Beratungsfirma.
Der Aufsatz «The more economic approach to predatory pricing» von Michael Funk und Christian Jaag wurde kürzlich im Journal of Competition Law & Economics publiziert.
Abstract: The «more economic approach» was introduced to antitrust to achieve a more effect-based and theoretically grounded enforcement. However, related to predatory pricing it resulted in systematic over- and under-enforcement: Economic theory does not require dominance for predation to be a rational (and harmful) strategy, although an ex ante dominant firm would often refrain from predation. Hence, within the current legal framework which requires dominance for antitrust to apply, a more effect-based and theoretically grounded antitrust enforcement cannot pursue harmful predation. Therefore, we suggest separating predatory pricing from exclusionary abuse of a dominant firm, both legally and analytically. Instead, predatory pricing should be analyzed along the same logic as a merger. In particular, we argue that three elements from merger control should be adopted: in the absence of dominance, market share and/or turnover thresholds may serve as a de minimis rule; recoupment should be analyzed similar to the competitive effect of a merger between the predator and its prey; and a stronger efficiency defense should be established.
In einem Artikel der Finanz und Wirtschaft legt Samuel Rutz dar, dass die 2015 beschlossene Revision des Konsumkreditgesetzes ihre Ziele nicht erreicht hat.
Der Artikel erschien in der Finanz und Wirtschaft vom 21. Juli 2018.
Die neue Partnerschaft mit der französischen Audit- und Beratungs- Gesellschaft OCA (Organisation Conseil Audit) stärkt Swiss Economics Kompetenzen im Bereich der Schadensbemessung. Insbesondere ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit OCA, Kunden in multinationalen und multilingualen Streitfällen effektiver zu unterstützen.
OCA hat seine Kunden bereits erfolgreich in privaten Schadensersatzfällen in diversen Ländern vertreten. OCAs technisches Know-How in den Bereichen Corporate Finance und Valuation ergänzt die Kompetenzen von Swiss Economics in den Bereichen Wettbewerbsökonomie und Industrieökonomik ideal. In Zusammenarbeit mit OCA können wir unseren Kunden sowohl ökonometrische Top-Down- als auch auf Bewertungsansätze gestützte Bottom-Up Analysen anbieten. Unsere Kunden erhalten dadurch noch breiter abgestützte Beratungen und damit robustere Ergebnisse.
Ausserdem erlaubt uns die Partnerschaft, unseren Kunden innert kürzester Frist grosse multilinguale Projektteams bereitzustellen, welche unter hohem Zeitdruck robuste Datenanalysen durchführen können.
Für genauere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Christian Jaag, Managing Partner Swiss Economics, und Mikaël Ouaniche, Chairman OCA, zur Verfügung.
Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Die Fair-Preis-Initiative wird als Heilmittel gegen die Hochpreisinsel Schweiz angepriesen. Das Konzept der relativen Marktmacht stellt einen massiven Eingriff in die Wirtschafts- und Entscheidungsfreiheit der Unternehmen dar. Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Swiss Economics hat die Bundesnetzagentur mit Sumicsid und 4Management unterstützt, die Effizienzwerte der Gasfernleitungsnetzbetreiber festzulegen.
Teil des Projekts war eine umfangreiche Kostentreiberanalyse mit quantitativer Referenznetzanalyse.
Christian Jaag und Samuel Rutz legen in der NZZ dar, wieso es keine spezifische Regulierung für digitale Märkte braucht.
Digitale Märkte erfordern keine neue Gesetzgebung. Vielmehr verlangt das Verhalten der Unternehmen im Einzelfall nach einer genauen Analyse, denn oft sind die wettbewerblichen Auswirkungen ambivalent.
Zum Artikel von Christian Jaag und Samuel Rutz in «Die Volkswirtschaft»
Swiss Economics begrüsst zwei neue Mitarbeiter.
Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams:
Tobias Binz ist Senior Berater mit Fokus auf wettbewerbsökonomischen Fragestellungen
Melanie Häner ist Beraterin in wettbewerbsökonomischen und wirtschaftspolitischen Projekten
Michael Funk und Samuel Rutz zum Thema Wettbewerbsrecht.
Ein Beitrag von Michael Funk und Samuel Rutz in der NZZ zeigt, dass die kartellrechtlichen Eingriffshürden bei Abreden und Fusionen im Schweizer Wettbewerbsrecht auseinander driften.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postal regulation - Past & Future» referiert.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postcoin - The future of postal payments?» referiert.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am Sommerevent von Leaders Solutions über Blockchain und Kryptowährungen referiert.
Ein Referat von Christian Jaag.
An einem Seminar der Florence School of Regulation hat Christian Jaag zum Thema «Introducing Competition in the Passenger Railway Sector - Open Access and Competitive PSO Tendering» referiert
Seit Anfang des Jahres verstärken Lilia Habibulina als Senior Economist, sowie Nicolas Eschenbaum und Romain de Luze als Managing Economists das Team. Wir danken Ihnen für Ihre bisherige Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Lilia Habibulina wurde zur Senior Economist befördert. Sie ist auf die Anwendung quantitativer Methoden in regulatorischen Fragestellungen spezialisiert und verfügt über umfassende Erfahrung in der Bestimmung von Kapitalkosten sowie in ökonometrischen Schätzverfahren. Vor ihrem Eintritt bei Swiss Economics war sie Doktorandin und PostDoc an der Universität Zürich.
Nicolas Eschenbaum wurde zum Managing Economist befördert und ist neu Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Economics. Er verantwortet die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) und arbeitet schwerpunktmässig an Fragen der Wettbewerbspolitik sowie Marktregulierung und Marktdesign – insbesondere im Kontext von Algorithmen und KI. Seine Projekterfahrung umfasst verschiedene Sektoren, unter anderem digitale Märkte und Energie; aktuell leitet er u. a. ein Projekt für die DG Comp.
Romain de Luze wurde ebenfalls zum Managing Economist befördert und ist neu Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Economics. Er leitet das Büro in Lausanne und ist für die Geschäftsentwicklung in der Romandie verantwortlich. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Analyse regulatorischer Fragestellungen, Finanzmodellierungen sowie Strategieberatung, insbesondere in den Sektoren Energie und Verkehr.
Urs Trinkner hat in Brüssel im Rahmen eines zweitägigen, gut besuchten öffentlichen Workshops der EU Kommission und ACER zu den künftigen Methoden des Benchmarkings der Gasfernleiter vorgetragen.
The ACER workshop on gas transmission system operator (TSO) cost efficiency benchmarking was held in Brussels on July 9-10, 2025, to discuss the EU Agency for the Cooperation of Energy Regulators' (ACER) draft methodology for comparing gas TSO costs. This periodic cost comparison is intended to inform national regulators when setting TSO revenues, supporting the EU's decarbonization goals by promoting efficiency in gas transmission networks as they adapt to new requirements and reduced utilization.
Wir danken allen Mitwirkenden und unserem Kollegen Michael Altorfer für die wertvollen Beiträge im Panel zur Zukunft des Schweizer Finanzmarkts im Rahmen des NextGen Impact Forums.
Das Forum bringt engagierte Stimmen aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Finanzwelt zu gestalten.
Wir gratulieren herzlich zum gelungenen Auftakt des NextGen Impact Forums an der HSG!
Retrouvez-nous à la Rue du Liseron 7, 1006 Lausanne.
Depuis le début du mois d'avril, vous pouvez nous retrouver à la Rue du Liseron 7, en plus de notre bureau de Zurich.
Cette ouverture marque une nouvelle étape pour nous : celle de nous rapprocher de nos partenaires en Suisse romande et de renforcer notre présence dans la région. Être sur place, c’est l’opportunité de collaborer plus facilement, d’échanger plus souvent, et d’accompagner les projets avec encore plus de proximité et de réactivité.
Nous avons hâte de vous y accueillir, de continuer à faire grandir nos collaborations… et d’en démarrer de nouvelles !
Seit Anfang des Jahres verstärken Nina Schnyder als Senior Economist und Michael Altorfer als Economist in Vollzeit unser Team. Wir danken Ihnen für Ihre bisherige Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Michael Altorfer steigt nach dem Abschluss seines Studiums Vollzeit bei Swiss Economics ein. Seine Fokusthemen liegen in der Energieökonomik, Bewertungen und Datenanalysen. In seinem Master absolvierte er ein Doppelstudium in Volkswirtschaftslehre und internationalem Management an der Universität St. Gallen und der Stockholm School of Economics, mit einem Schwerpunkt auf Datenanalyse und Klimaökonomik.
Nina Schnyder ist seit 2024 bei Swiss Economics und wurde zu Senior Economist befördert. Nina spezialisiert sich auf Bewertung, Schadenersatzforderungen und Regulierungsökonomik und wird in diesen Bereichen auch weiterhin als Senior Economist tätig sein. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit bei Swiss Economics ist Nina ein CFA Level I Candidate und bereitet sich auf ihre Prüfung im Februar 2025 vor.
Swiss Economics hat im Auftrag von UVEK und EFD die Eignerstrategie des Bundes an der Swisscom untersucht.
Unser Bericht kommt zum Schluss, dass heute weder für die Sicherstellung der Grundversorgung mit Fernmeldediensten noch für den Ausbau eines flächendeckenden Hochbreitbandnetzes ein hinreichend starkes öffentliches Interesse an einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes an der Swisscom besteht. Die Erbringung dieser Dienste erfolgt mehrheitlich im Wettbewerb oder kann vom Bund ausreichend gesetzlich geregelt werden. Aufgrund der Neubeurteilung der sicherheitspolitischen Bedeutung der Telekommunikations- und Informationsinfrastruktur kann jedoch ein öffentliches Interesse an einer Bundesbeteiligung an der Swisscom bestehen. Da Gesetzgebung und kommerzielle Verträge die Erbringung der notwendigen Leistungen nur unvollständig steuern können, kann eine abschliessende Kontrollmöglichkeit über das Eigentum in diesem sensiblen Bereich sinnvoll sein.
Staatliche Aktivitäten in Wettbewerbsmärkten führen aber in der Regel zu Wettbewerbsverzerrungen. Auch eine strikte Trennung von Eigentümerrolle und Aufsichts- bzw. Regulierungsfunktion vermag den grundsätzlichen Zielkonflikt zwischen dem volkswirtschaftlichen Interesse am wirksamen Wettbewerb und dem finanzpolitischen Interesse an Dividendeneinahmen nicht vollständig zu überwinden. Die Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse an einer Mehrheitsbeteiligung und der Wettbewerbsneutralität ist letztlich eine politische Frage, die der Bericht nicht abschliessend beantworten kann. Im Hinblick auf die Formulierung der strategischen Ziele empfehlen wir, das öffentliche Interesse an den sicherheitspolitischen Aufgaben der Swisscom explizit zu erwähnen.
Neben der Mehrheitsbeteiligung und dem Komplettverkauf haben wir auch Handlungsalternativen wie die Gründung einer staatlichen Netzgesellschaft oder die Beibehaltung einer Sperrminorität geprüft. Es konnten allerdings keine zusätzlichen Vorteile festgestellt werden.
Die Evaluation wurde im Zusammenarbeit mit Martina Arioli und Lukas Bruhin von Arioli Law vorgenommen.
Michael Funk, Urs Trinkner, Lukas Bruhin, Martina Arioli, Nicolas Oderbolz, Nina Schnyder
Zur Medienmitteilung des Bundesrats
Wir freuen uns, Dr. Marco Salvi und Bastian Seiler als neuen Mitarbeiter begrüssen zu dürfen. Sie verstärken das Team von Swiss Economics im Bereich Wirtschaftspolitik und Energie.
Bastian Seiler verstärkt das Swiss Economics Team als Senior Economist. In seinem Master studierte er Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich. Nach seinem Studium sammelte er über 10 Jahre Berufserfahrung in der Energiewirtschaft und bei einem Rückversicherer. Bei Swiss Economics wird er vor allem als Berater und Projektleiter im Bereich Energie, Finanzen und Versicherungen, Regulierung und Risk Management tätig sein.
Dr. Marco Salvi ist neu als Managing Economist bei Swiss Economics tätig. Er ist promovierter Ökonom (EPFL) mit über zehn Jahren Erfahrung in wirtschaftspolitischen Analysen. Als Senior Fellow und Bereichsleiter bei Avenir Suisse verantwortete er die Themen Arbeitsmarkt-, Gesellschafts- und Wohnpolitik und prägte die strategische Ausrichtung des Thinktanks wesentlich. Zuvor war er wissenschaftlicher Projektleiter mit Schwerpunkt auf Steuer- und Fiskalpolitik. Vor seinem Wechsel zu Avenir Suisse im Jahr 2011 leitete er bei der Zürcher Kantonalbank drei Spezialistenteams und entwickelte innovative Risikomodelle im Bereich Immobilien und Hypotheken. Marco ist zudem Adjunct Fellow bei Avenir Suisse und Dozent für Real Estate Finance an der Universität Zürich. Bei Swiss Economics wird er für Themen wie Immobilienökonomie, Regionalökonomie und Arbeitsmarktfragen zuständig sein.
Mit Ihrer Expertise und langjährigen Erfahrung werden Sie massgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens und Ihrer Fachbereiche beitragen.
Swiss Economics hat für swissstaffing die Rolle der Temporärarbeit aus ökonomischer Sicht untersucht und die möglichen Auswirkungen aktueller Regulierungsvorschläge auf den Arbeitsmarkt aufgezeigt.
Aktuell stehen mehrere Vorschläge für zusätzliche Regulierungen der Temporärarbeit im Raum. Unsere im Auftrag von swissstaffing durchgeführte Studie kommt zum Ergebnis, dass diese Vorhaben keinen Mehrwert bringen. Die Analyse, die nach dem Schema einer Regulierungsfolgenabschätzung (RFA) durchgeführt wurde, zeigt, dass Temporärarbeit eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt. Sie reduziert Marktfriktionen und ermöglicht eine effiziente sowie schnelle Vermittlung zwischen Unternehmen und Arbeitnehmenden.
Temporärarbeit sorgt somit für Flexibilität, steht jedoch gleichzeitig in einem Spannungsverhältnis zur Beschäftigungssicherheit. So wäre ohne Temporärarbeit mit einem Anstieg von weniger regulierten Arbeitsformen wie befristeten Anstellungen, Selbstständigkeit oder Arbeit auf Abruf zu rechnen. Auch Arbeitslosigkeit und Schwarzarbeit könnten zunehmen. Temporärarbeitende profitieren in der Schweiz zudem bereits heute von umfassendem Schutz durch einen Gesamtarbeitsvertrag.
Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.
Einkommensschwache Haushalte direkt unterstützen oder verbilligten Wohnraum bereitstellen? Marco Salvi, Studienautor in der SRF Tagesschau am 04.10.2024.
Das SRF berichtete über unsere neueste Studie, die wir im Auftrag des Verbands Immobilien Schweiz (VIS) erstellt haben. Die Studie zeigt, dass dem Staat zur Entlastung der bedürftigen Haushalte grundsätzlich zwei sozialpolitische Instrumente zur Verfügung stehen: die Objekt- und die Subjektförderung. Erstere vergünstigt Wohnraum, während letztere die Haushalte mit finanziellen Zuschüssen unterstützt.
Die Videoreportage zum Thema finden Sie hier.
Die Reportage wurde auch als Newsbeitrag auf SRF News veröffentlicht.
Den Bericht von Swiss Economics können Sie hier lesen.
Nicolas Eschenbaum und Nicolas Greber hielten kürzlich einen Workshop über die Heraus-forderungen der Governance in dezentralen Organisationen (DAOs) und diskutierten mögliche Lösungsansätze.
Nicolas Eschenbaum und Nicolas Greber präsentierten auf dem CV Summit 2024 auf Basis ihrer eigenen Forschung mögliche Strategien für DAOs im Umgang mit Arbitrage in dezentralen Organisationen. Sie zeigten am Beispiel des Nouns DAO auf, wie die Einführung eines Forking-Mechanismus - gedacht als Beitrag zur Dezentralisierung und zum Schutz vor Mehrheitsattacken - stattdessen eine Arbitragemöglichkeit für Spekulanten eröffnete. Governance-Mechanismen, die Mitgliedern eines DAOs einen indirekten Zugriff auf die Treasury ermöglichen, bergen signifikante Risiken. Für das konkrete Beispiel des Nouns DAO stellten Nicolas Eschenbaum und Nicolas Greber mögliche Lösungen und ihre Herausforderungen dar, um Spekulanten von der Teilnahme am DAO abzuhalten.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Präsentationsfolien
Swiss Economics unterstützt die UBS im Zusammenschluss mit der CS beim Kontrollverfahren der FINMA.
Am 19. Juni 2024 gab die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bekannt, dass sie das kartellrechtliche Kontrollverfahren zum Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse ohne Bedingungen und Auflagen abgeschlossen hat. Sie gelangt nach umfangreicher Prüfung zum Schluss, dass der Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb in keinem Marktsegment beseitigt.
Swiss Economics hat die UBS in diesem Verfahren mit zwei ökonomischen Gutachten und bei der Zusammenstellung der Marktdaten unterstützt. Das erste Gutachten beinhaltete eine umfassende Analyse der Wettbewerbsverhältnisse auf allen relevanten Bankenmärkten. Im zweiten Gutachten wurden einzelne Segmente vertieft analysiert, die im Fokus der Stellungnahme der Wettbewerbskommission zuhanden der FINMA standen. Das Team von Swiss Economics, bestehend aus Dr. Michael Funk, Dr. Samuel Rutz, Dr. Eva Zuberbühler und Seline Spillmann, arbeitete in diesem Verfahren eng mit dem Kartellrechtsteam von Bär & Karrer, vertreten durch Dr. Mani Reinert und Dr. Christine Schweikard, zusammen.
Zur Medienmitteilung und Verfügung der FINMA.
Einkommensschwache Haushalte direkt unterstützen oder verbilligten Wohnraum bereitstellen? Swiss Economics untersucht die Tragbarkeit der Wohnkosten und wohnungspolitische Instrumente zur Entlastung der Haushalte in der Schweiz.
Unsere neuste Studie, die wir im Auftrag des Verband Immobilien Schweiz (VIS) erstellt haben, zeigt, für welche Haushalte die Wohnkosten allenfalls ein finanzielles Problem darstellen. Herausstechende Merkmale dieser Haushalte:
alleinstehend · sesshaft in einer mittelbesiedelten Region · konsumieren tendenziell viel Wohnraum pro Person · einkommensschwach.
Um die Haushalte zu entlasten, stehen dem Staat grundsätzlich zwei sozialpolitische Instrumente zur Verfügung: Die Objekt- und die Subjektförderung. Erstere vergünstigt Wohnraum, während letztere die Haushalte mit finanziellen Zuschüssen unterstützt. Die Objektförderung wird hauptsächlich durch den Wohnungsbestand von Städten und Gemeinden realisiert, während die Subjektförderung primär via die Sozialhilfe und die Ergänzungsleistungen der AHV/IV geleistet wird. Unsere Berechnungen zeigen, dass die öffentliche Hand pro unterstütztem Haushalt heute etwa gleich viel für Objekt- wie für Subjektförderung ausgibt: durchschnittlich rund CHF 5'000 pro Jahr. Dabei ist die Subjektförderung jedoch zielgerichteter, da sie fast ausschliesslich bedürftigen Haushalten zugutekommt.
Ausgehend von den derzeit in der Schweiz praktizierten Subjektförderungsmodellen schätzen wir die Kosten einer Ausweitung auf alle Haushalte mit Überbelastung. Dabei zeigt sich, dass in einem erweiterten System der Subjektförderung mit den Mitteln, die derzeit für die Objekthilfe verwendet werden, etwa 50 Prozent mehr einkommensschwache Haushalte unterstützt werden könnten als bisher.
Der Bundesrat hat am 19. Juni die Vernehmlassung zur Änderung des Finanzmarktinfrastrukturgesetzes eröffnet und in diesem Zusammenhang unsere Regulierungsfolgenabschätzung (RFA) publiziert.
Im Rahmen der RFA hat Swiss Economics die Notwendigkeit und Möglichkeit staatlichen Handelns, die Auswirkungen auf einzelne gesellschaftliche Gruppen und die Gesamtwirtschaft, alternative Regelungen und die Zweckmässigkeit im Vollzug untersucht.
Hier ist der Projekteintrag zu finden.
Wir freuen uns, Nina Schnyder und Stephan Minger in unserem Team begrüssen zu dürfen und gratulieren Andreas Stritt zur Beförderung.
Andreas Stritt ist seit 2022 bei Swiss Economics und wurde zu Economist befördert. Seine Fokusthemen liegen in der Energieökonomik, Wettbewerbsökonomik und Verkehrsökonomik. In seinem Master studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern, mit einem Schwerpunkt auf Datenanalyse und Industrieökonomik.
Nina Schnyder verstärkt das Swiss Economics Team als Economist. In ihrem Master studierte sie Umweltökonomie an der London School of Economics. Nach ihrem Studium war sie als Beraterin im Bereich Energie und Umwelt in London und Berlin tätig und wird sich bei Swiss Economics weiter auf diese Bereiche spezialisieren.
Stephan Minger ist als Analyst bei uns eingestiegen. Er absolvierte seinen Master in Volkswirtschaftslehre mit Fokus auf Finanzökonomie und Datenanalyse an der Universität St. Gallen. Während des Studiums arbeitete er als Forschungsassistent in den Gebieten Finanzmarktökonometrie, Derivate und Geldpolitik.
Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen werden zweifellos eine wertvolle Ergänzung für unser Team sein.





