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Vortrag im DG MARKT economic seminar
Christian Jaag hat am DG MARKT economic seminar einen Vortrag gehalten über «Yet another case of unintended consequences: VAT exemption and the public interest».
Dabei ging es um die Wettbewerbswirkung von Mehrwertsteuer-Ausnahmen für Universaldienstanbieter im Postmarkt und Möglichkeiten, diese bei der Berechnung der Nettokosten von Universaldienstverpflichtungen zu berücksichtigen.
Ann-Kathrin Crede hat gemeinsam mit anderen Verhaltensexperten den Verein Behavioral Insights for Better Politics and Societies gegründet.
Der Verein BIPS bezweckt die Förderung verhaltenswissenschaftlicher Lösungsansätze für aktuelle und zukünftige politische und gesellschaftliche Herausforderungen. Dafür organisiert der Verein regelmässig Events, in denen Experten und Expertinnen aus der Praxis von Projekten und der erfolgreichen Anwendung von Behavioral Insights berichten. Der nächste Event findet am 4. Februar um 17:30 als Webinar statt. Zu Gast ist François J. Dessart, Policy Analyst und Researcher bei der Europäischen Kommission. Melden Sie sich jetzt an unter: behavioral-insights.ch
Droht in der Schweiz ein wettbewerbsverzerrendes Duopol zwischen den Acquiring-Firmen Worldline und Nets Group? Samuel Rutz hat der NZZ Auskunft zu diesem Thema gegeben.
Im Schweizer Acquiring-Geschäft hat in den letzten Jahren eine Konzentration stattgefunden. Nebst dem Marktführer Worldline, der über einen Marktanteil von rund 75% verfügt, ist heute nur noch die Nets Group im Acquiring-Geschäft tätig. Die Händler beobachten diese Konsolidierung mit einer gewissen Besorgnis. Samuel Rutz ordnet die Marktentwicklungen für die NZZ aus wettbewerbsökonomischer Sicht ein.
Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat das Zusammenschlussvorhaben ohne vertiefte Prüfung genehmigt. Swiss Economics unterstütze Sunrise in diesem Verfahren von Beginn weg.
Swiss Economics unterstütze Sunrise in diesem Verfahren in enger Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin. Unser Team umfasste Samuel Rutz, Michael Funk, Matthias Hafner und Christian Jaag.
Swiss Economics hatte Sunrise bereits im letztjährigen Fusionskontrollverfahren bezüglich der umgekehrten Transaktion erfolgreich unterstützt. Schon damals hatte die WEKO den Zusammenschluss nach vertiefter Prüfung bedingungslos freigegeben. Anschliessend lehnte jedoch die Mehrheit der Aktionäre/innen die Übernahme ab. Nach erneuter Prüfung kam die WEKO zum Schluss, dass die Marktverhältnisse seither weitgehend unverändert blieben.
Das Who’s Who Legal 2020 hat Samuel Rutz, Michael Funk und Christian Jaag für ihre Arbeit im Bereich Wettbewerbsökonomie ausgezeichnet.
Samuel Rutz wird in den folgenden Kategorien erwähnt:
- - Competition - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists
WWL sagt: Samuel Rutz is highlighted for his top-tier work in competition policy, bolstered by 15 years' experience in the field.
Zum Profil von Samuel Rutz auf WWL
Michael Funk wird in der folgenden Kategorie erwähnt:
- - Competition Future Leaders - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists - Future Leaders
WWL sagt: Michael Funk receives widespread commendations for his excellent practice, which sees him provide commercially astute analysis on competition policy issues.
Zum Profil von Michael Funk auf WWL
Christian Jaag wird in den folgenden Kategorien erwähnt:
- - Competition - Economists
- - Experts - Economics - Competition Economists
- - Switzerland - Competition Economists
WWL sagt: Christian Jaag is "highly recommended" as "one of the very best competition economists in Switzerland". Peers and clients say: "Christian is brilliant at connecting academic and abstract thinking to concrete business needs."
Zum Profil von Christian Jaag auf WWL
Samuel Rutz und Christian Jaag äussern sich zum Konzept der relativen Marktmacht und der Fair-Preis-Initiative, die dieses Konzept im Kartellgesetz verankern will.
Mit der Fair-Preis-Initiative will das Initiativkomitee gegen Preisdifferenzierung von ausländischen Firmen in der Schweiz vorgehen. Sie will im Schweizer Wettbewerbsrecht neu die «relative Marktmacht» von Unternehmen verankern. In der Öffentlichkeit wird die Initiative dann auch gerne als Instrument gegen die «Hochpreisinsel Schweiz» angepriesen. Auf technischer Ebene soll mittels der Initiative das Konzept der relativen Marktmacht im Kartellgesetz eingeführt werden. Dies würde jedoch zu einer unheilvollen Vermischung von Wettbewerbs- und Strukturpolitik führen. Klar ist zudem heute schon, dass die Initiative überhöhte Hoffnungen schürt, da deren Umsetzung in der Praxis mit fast unüberwindbaren Herausforderungen verbunden wäre. Auch würde die Schweiz mit der Annahme der Initiative international einen unerprobten Sonderweg einschlagen. Das Konzept ist aus ökonomischer Sicht ungeeignet, um die hohen Preise in der Schweiz zu bekämpfen. Der Nationalrat hat sich für einen Gegenvorschlag ausgesprochen, der sich sehr nahe an der ursprünglichen Initiative orientiert. Noch hat der Ständerat aber die Möglichkeit ein klares Zeichen gegen die Fair-Preis-Initiative zu setzen.
Swiss Economics hat eine Meta-Analyse zur Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erstellt.
Nachdem während rund zwei Monaten Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft waren, erfolgten ab dem 27. April erste Lockerungsschritte. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass es in Folge dieser Lockerungsschritte zu einem Wiederanstieg der Infektionsrate oder gar einer «Zweiten Welle» von Ansteckungen kommt. Swiss Economics wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beauftragt, auf Basis einer Meta-Analyse evidenzbasierte Aussagen zur Wirksamkeit verschiedener Corona-Massnahmen zu treffen, resp. zu beurteilen, welche Massnahmen bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen am angebrachtesten wären.
Im Wirtschaftsmagazin ECO des Schweizer Fernsehens gab Michael Funk Auskunft zu den Risiken und Chancen von Airbnb in der Corona-Krise.
Airbnb wurde von der Corona-Krise hart getroffen. In einem Beitrag des Wirtschaftsmagazins ECO sieht Michael Funk im Verhalten von Airbnb ein Musterbeispiel für mehrseitige Internetplattformen: Airbnb schützt zuerst sein wichtigstes Kapital, das Vertrauen der Kunden in die Plattform. Die Kosten der Stornierungen werden von den Vermietern getragen. Erst in einem zweiten Schritt werden einzelne Vermieter gezielt unterstützt. Damit kann Airbnb voraussichtlich verhindern, in eine Abwärtsspirale mit abnehmenden Kundenzahlen auf beiden Marktseiten zu geraten. Ob Airbnb überleben kann, hängt allerdings davon ab, wie die Corona-Krise das Reiseverhalte der Menschen langfristig beeinflusst.
Zum Beitrag von ECO im Schweizer Fernsehen: https://www.srf.ch/play/tv/sendung/eco?id=7dd60977-fc2e-4b40-a533-eb9536cea736
Swiss Economics hat die irische Kommission für Flugregulierung bei der Festlegung zum regulatorischen Finanzierungskostensatz des Flughafens Dublin für die Periode 2020-24 unterstützt. Beschwerden, unter anderem zu diesem Finanzierungssatz, wurden nun zurückgewiesen.
Swiss Economics hat den irischen Flughafenregulator (CAR) bei der Bestimmung der Kapitalkosten (WACC) für 2020-24 unterstützt. Nachdem CAR im Oktober vergangenen Jahres die gemeinsam erarbeiteten Werte publiziert hat, sind Beschwerden vom Flughafen Dublin und Ryanair eingegangen, die unter anderem den Kapitalkostensatz anfechten. Die Beschwerden wurden von einem Berufungsgremium in den meisten Punkten, wie auch dem Kapitalkostensatz, zurückgewiesen. CAR begrüsst den Entscheid und die Erklärung des Berufungsgremiums. Die angefechteten Werte seien durch gründliche Evaluation der wirtschaftlichen Lage gestützt und den gesetzlichen Grundlagen angemessen.
Pressemitteilung des irischen Flughafenregulators (2. Juni 2020)
Tobias Binz, Christian Jaag und Samuel Rutz untersuchen in einem Artikel in der Ökonomenstimme die unterschiedlichen Reaktionen von Wettbewerbsbehörden auf die Corona-Krise.
Verschiedene Wettbewerbsbehörden haben bereits angekündigt, angesichts der Corona-Krise spezifische Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen. Auffallend ist, dass diese sich zwischen den Behörden stark unterscheiden. Die Ursachen hierfür dürften primär in den unterschiedlichen verfolgten Wohlfahrtszielen liegen.
Sunrise verklagt Swisscom auf Schadenersatz in der Höhe von CHF 350 Mio. Sunrise hat Swiss Economics mit der Berechnung des erlittenen Schadens beauftragt.
Auszug aus der Medienmitteilung von Sunrise:
Swisscom hat von 2001 bis 2007 ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht und durch ihre Preispolitik bei ADSL-Diensten den Wettbewerb rechtswidrig behindert. Der Ex-Monopolist praktizierte eine Kosten-Preis-Schere, die es Sunrise als Vorleistungsbezügerin verunmöglichte, das ADSL-Geschäft profitabel zu betreiben.
Dies wurde nach einem zehnjährigen Instanzenzug am 9. Dezember 2019 vom Bundesgericht bestätigt. Swisscom wurde zu einer Busse von CHF 186 Mio. verurteilt.
Gestützt auf dieses Urteil fordert Sunrise den erlittenen Schaden in der Höhe von CHF 350 Mio. zuzüglich Zins von Swisscom ein.
Sunrise hat das renommierte Beratungsunternehmen Swiss Economics mit der Berechnung des von Sunrise erlittenen Schadens beauftragt. Der Schaden resultiert aus einem Marktanteilsverlust und verhindertem Zugewinn im Breitbandinternetmarkt sowie in den angrenzenden Märkten (Festnetztelefonie- und Mobilfunkmarkt). Der Schaden beträgt insgesamt CHF 457 Mio. und ist damit grösser als ursprünglich angenommen. Sunrise hatte vorsorglich die Verjährung für eine Forderung in der Höhe von CHF 350 Mio. unterbrochen und reicht heute eine Schadensersatzforderung von CHF 350 Mio. zuzüglich Zins beim Handelsgericht in Bern ein.
Zur gesamten Medienmitteilung von Sunrise
Das Team von Swiss Economics umfasst Christian Jaag, Michael Funk und Matthias Hafner.
Matteo Mattmann und Samuel Rutz legen in einem Gastbeitrag für die Finanz und Wirtschaft dar, weshalb sich kantonale Unterstützungspakete an klar definierten Zielen orientieren sollen.
Neben dem Bund haben auch die meisten Kantone Unterstützungspakete für leidtragende Unternehmen aufgegleist. Matteo Mattmann und Samuel Rutz zeigen in ihrem Beitrag, weshalb die Kantone strengere Vergabekriterien als der Bund anwenden sollen, um zukunftsfähige von strukturell insolventen Betrieben zu unterscheiden.
Am 2. April 2020 hat die Wettbewerbskommission (WEKO) die Beteiligung an SBB Cargo ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Swiss Economics hat die SBB mit einem ausführlichen ökonomischen Gutachten unterstützt.
Die Beteiligung an SBB Cargo erfolgt über die gemeinsame Tochtergesellschaft Swiss Combi, an der neben Planzer und Camion-Transport auch Galliker und Bertschi beteiligt sind. Die WEKO hatte den Zusammenschluss vertieft geprüft. Gemäss WEKO führt der Zusammenschluss nicht zu einer Beseitigung des wirksamen Wettbewerbs. Deshalb lässt die WEKO den Zusammenschluss ohne Bedingungen oder Auflagen zu. Dieser Entscheid wird es ermöglichen, die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit von SBB Cargo zu verbessern und neue Dienstleistungen anzubieten. Weitere Details finden sich in der Pressemitteilung der WEKO.
Swiss Economics hat im Rahmen der vertieften Prüfung des Zusammenschlussvorhabens eng mit Walder Wyss zusammengearbeitet und ein ausführliches ökonomisches Gutachten zuhanden der WEKO verfasst. Unser Team umfasste Samuel Rutz, Michael Funk und Tobias Binz.
Wir begrüssen unsere neue Mitarbeiterin Dr. Ann-Kathrin Crede. Sie ist Expertin für Verhaltensökonomik und unterstützt Swiss Economics als Senior Economist.
Ann-Kathrin Crede ist Senior Economist mit Schwerpunkt Verhaltensökonomik. Sie promovierte in Verhaltens- und Experimentalökonomik an der Universität Bern und sammelte als wissenschaftliche Mitarbeiterin Expertise in der Durchführung von Labor- und Feldexperimenten und in der Anwendung verhaltensökonomischer Kenntnisse im Unternehmenskontext.
Sie hat einen Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre von der Universität Passau und einen Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften und Französisch von der Universität Kassel.
Die französische Autorité de régulation des transports (ART) hat ihre Einschätzung zur Höhe der gewichteten Kapitalkosten (WACC) der Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Le Bourget veröffentlicht.
Die Einschätzung wird in den Verhandlungen zwischen der Aéroports de Paris Group und der französischen Regierung betreffend die Ausgestaltung der ökonomischen Regulierung von 2021 bis 2025 eine zentrale Rolle spielen.
Für die Bestimmung des Beta Risikos stützte sich die Behörde auf Analysen von Swiss Economics ab. Wir unterstützten ART in zweierlei Hinsicht. Zum einen untersuchten wir, was die Treiber von Beta Risiko im Bereich regulierter Flughäfen sind und teilten die französischen Flughäfen in einheitliche Risikokategorien ein. Zum zweiten identifizierten wir europäische Flughäfen mit vergleichbarem Beta Risiko und quantifizierten dieses anhand einer Regressionsanalyse von Aktienrenditen. Die Berichte über die Treiber von Beta Risiko und vergleichbare Betas können über die Webseite von ART heruntergeladen werden:
Das Gutachten von Swiss Economics fand Einfluss in den aktuellen Strategiebericht des Berner Regierungsrats zum staatseigenen IT-Dienstleistungsunternehmen.
Im Rahmen einer Regulierungsfolgenabschätzung untersuchten wir die volkswirtschaftlichen Auswirkungen möglicher Strategievarianten wie beispielsweise die Reintegration der Bedag in die Kantonsverwaltung oder die Bildung einer Holding-Struktur. Dabei analysierten wir insbesondere die Auswirkungen auf die einzelnen Stakeholder, auf die Gesamtwirtschaft sowie auf den Vollzugsaufwand.
Christian Jaag und Samuel Rutz sind in der Marktanalyse von "Who is Who Legal" Schweiz für das Jahr 2020 ausgezeichnet worden.
Christian Jaag und Samuel Rutz werden für ihre hervorragende Arbeit als Wettbewerbsökonomen hervorgehoben:
“At Swiss Economics, Christian Jaag has an exemplary ability ‘to convey and explain highly complex matters’ to peers and clients alike. His knowledge and skillset make him a ‘brilliant economist to work with’ and one of the leading names in Switzerland.”
“Samuel Rutz of Swiss Economics has wide-ranging knowledge and extensive experience of competition regulation and policy matters in Switzerland.”
#whoswholegal #wwl #competition
Who's Who Legal and Client Choice ehrte Christian Jaag als besten Wettbewerbsökonomen der Schweiz 2020.
An der Eröffnungszeremonie der Who's Who Legal Switzerland Awards am 12. Februar 2020 in Zürich erhielt Christian Jaag die Auszeichnung "Competition Economist of the Year 2020". Jedes Jahr vergibt Who's Who Legal Auszeichnungen an Personen, die gemäss WWL's Recherchen ausserordentlich gute Leistungen ihren Bereichen erbracht haben.
Zu den Gewinnern der WWL Switzerland Awards
Darüber hinaus wurde Christian Jaag auch mit dem Lexology Client Choice Award "Competition Economist" ausgezeichnet.
Client Choice wurde 2005 gegründet und würdigt weltweit Personen, die sich durch hervorragende Kundenbetreuung und Qualität ihrer Dienstleistung auszeichnen. Die Kriterien für diese Anerkennung konzentrieren sich auf die Fähigkeit, dem Geschäft der Kunden einen echten Mehrwert über die anderen Marktteilnehmer hinaus zu bieten.
CV Labs, der Inkubator des grössten Blockchain Risikokapitalgebers der Schweiz (CV VC), organisierte während dem Weltwirtschaftsforum (WEF) verschiedene Events in Davos, um über aktuelle Blockchain-Themen zu diskutieren. Christian Jaag, Matthias Hafner und Christoph Schlegel haben die Start-ups über die letzten Wochen begleitet. Entsprechend erfreuten wir uns über deren Präsentationen. An verschiedenen Events kamen spannende Diskussionen über die dezentralisierte Zukunft zustande und es wurde über erfolgreiche Projekte von uns berichtet. Am Abschlussevent verkündete CV VC zudem, dass die Blockchain Community in der Schweiz gewachsen ist: Per Ende 2019 haben sich bereits über 800 Blockchain-Unternehmen in der Schweiz und Lichtenstein angesiedelt. Wir freuen uns deshalb auf weitere spannende Blockchain-Projekte.
Präsentation von Michael Funk am ersten Workshop des «Swiss Network on Public Economics» an der ETH Zürich.
Michael Funk präsentierte am ersten Workshop des «Swiss Network on Public Economics» einen Beitrag über die Bedeutung von ökonomischen Analysen in Kartellrechtsverfahren. Im Zentrum stand die jüngste Entwicklung in der Schweiz, die auf eine Marginalisierung der Ökonomie hinausläuft. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zur Entwicklung in der Europäischen Union, wo die negativen Auswirkungen eines Kartellrechtsverstossens in der Regel im Mittelpunkt der Verfahren steht.
Ziel des neugegründeten Netzwerks ist es, die Beziehungen zwischen Wissenschaftlern und Praktikern an Universitäten, in der öffentlichen Verwaltungen, der Schweizerischen Nationalbank und privaten Institutionen zu stärken.
Herzlichen Glückwunsch an Christian Jaag, der von Who's Who Legal als "Thought Leader in Competition" ausgezeichnet wurde.
Verlangt die Digitalisierung neue Regeln für die internationale Besteuerung von Unternehmen? Die OECD und die EU möchten das internationale Steuerrecht zu Gunsten der Absatzstaaten anpassen.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Europarecht hat Christian Jaag zusammen mit Luzius Cavelti einen Leitartikel zum Thema «Die Bedeutung der Digitalisierung für das internationale Unternehmenssteuerrecht» publiziert.
Christian Jaag ist von Who's Who Legal mit einem Award ausgezeichnet worden
At the inaugural Who's Who Legal Switzerland Awards ceremony on April 3, 2019, in Zurich, Christian Jaag received the Competition Economists Switzerland Expert of the Year 2019 Award. Each year Who's Who Legal presents awards to individuals that have performed exceptionally well in each of the featured practice areas according to Who's Who Legal's research.
To the article
Präsentation von Michael Funk an der MaCCI Konferenz in Mannheim.
At the Annual Conference of Mannheim Centre for Competition and Innovation, Michael Funk has presented a Swiss Economics research paper on competition economics. He argues that a notional as-efficient competitor, often used in the economic assessment of abuse of dominance cases, can be too efficient to be of relevance in practice. In particular, joint costs, which are required to comply with a Universal Service Obligation, should not be considered sunk when determining the cost structure for other services or else there is a risk of imposing unrealistic efficiency standards on competitors.
In einem Beitrag von Who's Who Legal wird Christian Jaag für seine herausragende Arbeit im Bereich Wettbewerbsökonomie und Regulation gelobt.
"At Swiss Economics, Christian Jaag is “definitely a brilliant economist to work with”, according to sources. They note he is “the strongest competition economist in Switzerland” and enjoys “a very good reputation” for his work in the field." (Who's Who Legal)
To the article
Zum 10-jährigen Jubiläum von Swiss Economics präsentiert sich unser Webauftritt in neuem Kleid. Neu geregelt sind seit dem 1.1.2019 ebenfalls die Verantwortlichkeiten.
Mitbegründer Christian Jaag gibt die operative Verantwortung ab und fokussiert sich als Konsulent auf inhaltliche Fragestellungen.
Urs Trinkner verantwortet weiterhin die Geschäftsführung. Samuel Rutz übernimmt den Bereich Wettbewerbsökonomik, Michael Funk den Bereich Post, Telekommunikation und Medien, Tobias Binz den Bereich Bewertung und Schadensbemessung und Matthias Hafner den Bereich Blockketten und Kryptowährungen.
Die Bundesnetzagentur hat den neuesten Benchmarking-Bericht von Swiss Economics im Rahmen der Anhörung veröffentlicht. Im Bericht werden die methodischen Details ausgeführt und die Resultate dokumentiert.
Swiss Economics hat zusammen mit SUMICSID und dem IAEW den Effizienzvergleich der Verteilernetzbetreiber Strom der dritten Regulierungsperiode durchgeführt. Eingehend wurde u.a. die Abbildung dezentraler Erzeugung analysiert. Der von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Entwurf umfasst alle wesentlichen methodischen Aspekte und dokumentiert die Resultate. Beim Effizienzvergleich werden rund 200 Netzbetreiber hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz verglichen. Die finale Berichtsversion folgt nach Eingang der Rückmeldungen der Netzbetreiber.
Die Jahrestagung der Association of Competition Economists (ACE) ist das wichtigste Treffen der europäischen Wettbewerbsökonomen. Swiss Economics und die WEKO präsentieren erstmals gemeinsam einen Schweizer Fall.
Swiss Economics und WEKO präsentieren gemeinsam einen Fall an der Jahrestagung der Association Screening-Tools ermöglichen es Wettbewerbsbehörden, proaktiv gegen Wettbewerbsabsprachen bei Ausschreibungen vorzugehen. Das Verfahren "See Gaster" wurde durch ein von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (WEKO) entwickeltes Ex-ante-Screening-Verfahren ausgelöst. In dem Konferenzbeitrag diskutieren Yavuz Karagök (WEKO), Frode Steen (Norwegian School of Economics) und Michael Funk (Swiss Economics) anhand des konkreten Falles über Stärken und Schwächen von Screening-Verfahren.
Swiss Economics hat die verkehrlichen Wirkungen von neuen Sharing-Angeboten im Verkehr zusammen mit der Hochschule Luzern untersucht.
Unter anderem haben wir hierzu Discrete Choice Experimente durchgeführt und ausgewertet. Es zeigt sich, dass es von den regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt, ob durch neue Sharing-Angebote der motorisierte Individualverkehr (und damit die CO2-Emissionen der Mobilität) reduziert wird oder aber Umsteigeeffekte vom öffentlichen Verkehr auf das Auto und Mehrverkehr durch sinkende Preise resultieren.
Christian Jaag ist als «leading expert» in den Kategorien Legal Competition and Consulting Experts aufgelistet. Samuel Rutz ist als "future leader" in den Kategorien Competition and Consulting Experts ausgezeichnet.
Christian Jaag ist im Who's Who Legal: Competition als «leading economist» ausgewählt worden. WWL schreibt:
"Christian Jaag is a superb competition economist who is regularly called on to advise both public and private-sector clients on strategy, regulation and policy."
Zusätzlich ist er im Who's Who Legal: Switzerland aufgelistet.
WWL schreibt: "Christian Jaag is widely recognised as «a leading competition economist» and impresses peers with his «highly creative, precise and hands-on approach», as well as his «impressive theoretical and practical skills»."
Schliesslich ist er auch unter Who's Who: Consulting Experts gelistet.
Zur Biographie von Christian Jaag auf WWL
Samuel ist als «future leader» in Who's Who Legal: Competition and Who's Who Legal: Consulting Experts ausgezeichnet.
Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter Dr. Matteo Mattmann, Experte in Discrete Choice Modellierung und Energiemarktfragen.
Matteo Mattmann ist Senior Economist mit Schwerpunkt Energie- und Wettbewerbsökonomie. Er promovierte in Ressourcenökonomie an der Vrije Universiteit in Amsterdam und hat einen Master- und Bachelorabschluss in Volkswirtschaft und Politologie der Universität Zürich. Nach dem Masterabschluss arbeitete Matteo für eine auf Verhaltensökonomie spezialisierte Beratungsfirma.
Der Aufsatz «The more economic approach to predatory pricing» von Michael Funk und Christian Jaag wurde kürzlich im Journal of Competition Law & Economics publiziert.
Abstract: The «more economic approach» was introduced to antitrust to achieve a more effect-based and theoretically grounded enforcement. However, related to predatory pricing it resulted in systematic over- and under-enforcement: Economic theory does not require dominance for predation to be a rational (and harmful) strategy, although an ex ante dominant firm would often refrain from predation. Hence, within the current legal framework which requires dominance for antitrust to apply, a more effect-based and theoretically grounded antitrust enforcement cannot pursue harmful predation. Therefore, we suggest separating predatory pricing from exclusionary abuse of a dominant firm, both legally and analytically. Instead, predatory pricing should be analyzed along the same logic as a merger. In particular, we argue that three elements from merger control should be adopted: in the absence of dominance, market share and/or turnover thresholds may serve as a de minimis rule; recoupment should be analyzed similar to the competitive effect of a merger between the predator and its prey; and a stronger efficiency defense should be established.
In einem Artikel der Finanz und Wirtschaft legt Samuel Rutz dar, dass die 2015 beschlossene Revision des Konsumkreditgesetzes ihre Ziele nicht erreicht hat.
Der Artikel erschien in der Finanz und Wirtschaft vom 21. Juli 2018.
Die neue Partnerschaft mit der französischen Audit- und Beratungs- Gesellschaft OCA (Organisation Conseil Audit) stärkt Swiss Economics Kompetenzen im Bereich der Schadensbemessung. Insbesondere ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit OCA, Kunden in multinationalen und multilingualen Streitfällen effektiver zu unterstützen.
OCA hat seine Kunden bereits erfolgreich in privaten Schadensersatzfällen in diversen Ländern vertreten. OCAs technisches Know-How in den Bereichen Corporate Finance und Valuation ergänzt die Kompetenzen von Swiss Economics in den Bereichen Wettbewerbsökonomie und Industrieökonomik ideal. In Zusammenarbeit mit OCA können wir unseren Kunden sowohl ökonometrische Top-Down- als auch auf Bewertungsansätze gestützte Bottom-Up Analysen anbieten. Unsere Kunden erhalten dadurch noch breiter abgestützte Beratungen und damit robustere Ergebnisse.
Ausserdem erlaubt uns die Partnerschaft, unseren Kunden innert kürzester Frist grosse multilinguale Projektteams bereitzustellen, welche unter hohem Zeitdruck robuste Datenanalysen durchführen können.
Für genauere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Christian Jaag, Managing Partner Swiss Economics, und Mikaël Ouaniche, Chairman OCA, zur Verfügung.
Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Die Fair-Preis-Initiative wird als Heilmittel gegen die Hochpreisinsel Schweiz angepriesen. Das Konzept der relativen Marktmacht stellt einen massiven Eingriff in die Wirtschafts- und Entscheidungsfreiheit der Unternehmen dar. Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Swiss Economics hat die Bundesnetzagentur mit Sumicsid und 4Management unterstützt, die Effizienzwerte der Gasfernleitungsnetzbetreiber festzulegen.
Teil des Projekts war eine umfangreiche Kostentreiberanalyse mit quantitativer Referenznetzanalyse.
Christian Jaag und Samuel Rutz legen in der NZZ dar, wieso es keine spezifische Regulierung für digitale Märkte braucht.
Digitale Märkte erfordern keine neue Gesetzgebung. Vielmehr verlangt das Verhalten der Unternehmen im Einzelfall nach einer genauen Analyse, denn oft sind die wettbewerblichen Auswirkungen ambivalent.
Zum Artikel von Christian Jaag und Samuel Rutz in «Die Volkswirtschaft»
Swiss Economics begrüsst zwei neue Mitarbeiter.
Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams:
Tobias Binz ist Senior Berater mit Fokus auf wettbewerbsökonomischen Fragestellungen
Melanie Häner ist Beraterin in wettbewerbsökonomischen und wirtschaftspolitischen Projekten
Michael Funk und Samuel Rutz zum Thema Wettbewerbsrecht.
Ein Beitrag von Michael Funk und Samuel Rutz in der NZZ zeigt, dass die kartellrechtlichen Eingriffshürden bei Abreden und Fusionen im Schweizer Wettbewerbsrecht auseinander driften.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postal regulation - Past & Future» referiert.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postcoin - The future of postal payments?» referiert.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am Sommerevent von Leaders Solutions über Blockchain und Kryptowährungen referiert.
Ein Referat von Christian Jaag.
An einem Seminar der Florence School of Regulation hat Christian Jaag zum Thema «Introducing Competition in the Passenger Railway Sector - Open Access and Competitive PSO Tendering» referiert
