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WACC-Ansatz von Swiss Economics in Irland gerichtlich gestützt
Swiss Economics hat den irischen Flughafenregulator (CAR) bei der Bestimmung der Kapitalkosten (WACC) für 2020-24 unterstützt. Nachdem CAR im Oktober vergangenen Jahres die gemeinsam erarbeiteten Werte publiziert hat, sind Beschwerden vom Flughafen Dublin und Ryanair eingegangen, die unter anderem den Kapitalkostensatz anfechten. Die Beschwerden wurden von einem Berufungsgremium in den meisten Punkten, wie auch dem Kapitalkostensatz, zurückgewiesen. CAR begrüsst den Entscheid und die Erklärung des Berufungsgremiums. Die angefechteten Werte seien durch gründliche Evaluation der wirtschaftlichen Lage gestützt und den gesetzlichen Grundlagen angemessen.
Pressemitteilung des irischen Flughafenregulators (2. Juni 2020)
Neue Publikation von Swiss Economics Mitarbeiter.
Eine neue Publikation von Mitarbeitenden von Swiss Economics und der Universität Zürich zeigt auf, wie einzelne von der Mehrwertsteuer ausgenommene Anbieter im Wettbewerb mit anderen Anbietern begünstigt werden. Die Ungleichbehandlung wirkt sich ebenfalls im Arbeitsmarkt aus, indem Outsouring-Entscheidungen massgeblich beeinflusst werden
Dietl Helmut, Christian Jaag, Markus Lang, Martin Lutzenberger and Urs Trinkner (2011). «Impact of VAT-Exemptions in the Postal Sector on Competition and Welfare». In Reinventing the Postal Sector in an Electronic Age. Edited by M. Crew and P.R. Kleindorfer, Edward Elgar, pp. 267-280.
Im gleichen Buch ebenfalls erschienen: Maegli, Martin, Christian Jaag, Martin Koller and Urs Trinkner (2011). «Postal Markets and Electronic Substitution: Implications for Regulatory Practices and Institutions in Europe». In Reinventing the Postal Sector in an Electronic Age. Edited by M. Crew and P.R. Kleindorfer, Edward Elgar, pp. 109-122.
Geschrieben von Christian Jaag und Urs Trinkner.
Der Aufsatz «The interaction between universal service costing and financing in the postal sector: a calibrated approach» von Christian Jaag und Urs Trinkner wurde in der aktuellen Ausgabe des Journal of Regulatory Economics veröffentlicht.
Jaag, Christian and Urs Trinkner (2011). The interaction between universal service costing and financing in the postal sector: a calibrated approach», Journal of Regulatory Economics 39(1), 89-110.
Präsentiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am DG MARKT economic seminar einen Vortrag gehalten über «Yet another case of unintended consequences: VAT exemption and the public interest».
Dabei ging es um die Wettbewerbswirkung von Mehrwertsteuer-Ausnahmen für Universaldienstanbieter im Postmarkt und Möglichkeiten, diese bei der Berechnung der Nettokosten von Universaldienstverpflichtungen zu berücksichtigen.
Swiss Economics eine neue Forschungsarbeit vorgestellt.
Swiss Economics hat an der Konferenz «Competition and Regulation in Network Industries» eine neue Forschungsarbeit mit dem Titel «An Economic Framework to Understand and Assess Regulations in Network Industries» vorgestellt.
Dabei hat er auch zwei Anwendungen des Analyserahmens präsentiert: Eine Analyse von Liberalisierungen in Netzindustrien und die Weiterentwicklung von Regulierungen im Postsektor.
Wir haben neue Büroräumlichkeiten an der Stampfenbachstrasse 142 in Zürich bezogen.
Unsere neue Adresse für Korrespondenz und Sitzungen:
Swiss Economics
Stampfenbachstrasse 142
CH-8006 Zürich
Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter Oliver Fürst und wünschen ihm einen guten Start bei Swiss Economics!
Oliver Fürst hält einen Master of Arts in Economics and Business Administration von der Universität Zürich. Bei Swiss Economics ist er Berater für Strategie und Regulierung in Netzindustrien.
Neue Forschungsarbeiten vorgestellt.
Swiss Economics hat an der Conference on Trends and Innovation for the Postal Market drei neue Forschungsarbeiten vorgestellt:
Post Office Network Realignments and their Impact on Innovation
Link
Postal Regulation, Declining Mail Volumes, and Transformation of Business Models?
Link
Postal markets and electronic substitution: What is the impact of intermodal competition on regulatory practices and institutions?
Der Aufsatz wurde an der Konferenz mit dem «Best Paper Award» ausgezeichnet.
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Stellenausschreibung: Ökonom oder Ökonomin zur Ergänzung unseres Teams.
Ökonom oder Ökonomin zur Ergänzung unseres jungen Teams gesucht - per sofort oder nach Vereinbarung
Sie verfügen über einen Bachelor- oder Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und suchen einen spannenden Berufseinstieg? Sie haben Lust, beim Aufbau eines (noch) kleinen Unternehmens dabei zu sein? Allenfalls mit einem Teilzeitpensum als Begleitung Ihres Studiums oder Ihrer Dissertation? Dann möchten wir Sie kennen lernen!
Wir beraten Unternehmen in regulierten Branchen, Verbände und politische Behörden in den Bereichen Regulierung, Wirtschaftspolitik und Wettbewerbsökonomik.
Christian Jaag, Managing Partner, gibt Ihnen unter 044 500 56 26 oder christian.jaag@swiss-economics.ch gerne persönlich Auskunft über Ihre Perspektiven bei Swiss Economics.
Neue Forschungsarbeiten vorgestellt.
Swiss Economics hat an der 18th Conference on Postal and Delivery Economics drei Forschungsarbeiten vorgestellt:
Impact of VAT-Exemptions in the Postal Sector on Competition and Welfare
Postal Markets and Electronic Substitution: What is the Impact of Convergence on Regulatory Practices and Institutions?
Practical Approaches to USO Costing and Financing
Swiss Economics lanciert eine eigene Working Paper Serie auf der Forschungsdatenbank RePEc.
Über die Jahre haben die Mitarbeitenden von Swiss Economics wissenschaftliche Aufsätze in verschiedenen Zeitschriften und Büchern publiziert. Diese sind teilweise nur schwierig erhältlich.
Vorversionen ausgewählter Aufsätze können darum neu im Rahmen einer Working Paper Series von Swiss Economics auf RePEc heruntergeladen werden.
Christian Jaag hat an der «Sixth Conference on Regulation, Competition and Universal Service in the Postal Sector» einen Vortrag gehalten zum Thema «Compensating the Net Cost of Universal Postal Services».
Die dritte Postrichtlinie der EU sieht vor, dass Postunternehmen für die Erbringung von Universaldienstleistungen entschädigt werden können, wenn diese Nettokosten verursachen und eine unverhältnismässige finanzielle Belastung darstellen.
Christian Jaag hat an der «Sixth Conference on Regulation, Competition and Universal Service in the Postal Sector» einen wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema «Compensating the Net Cost of Universal Postal Services» vorgestellt. Dieser beschreibt, wie sich die Definition der Unverhältnismässigkeit und damit die entsprechende Finanzierung des Universaldiensts auf den Wettbewerb im Postmarkt auswirkt.
Ein Beitrag von Mitarbeitern der ETHZ, der Post und Swiss Economics.
Operieren Poststellen und Agenturen der Schweizerischen Post in optimaler Grösse, und welche Rolle spielen hierbei die Öffnungszeiten? Ein aktueller Beitrag der ETHZ und Swiss Economics zeigt Optimierungspotenziale auf und unterstützt die gegenwärtige Netzstrategie der Post.
Massimo Filippini, Martin Koller und Urs Trinkner, 2010. «Economies of Scale and Scope and Opening Hours in Post Offices and Agencies». In Heightening Competition in the Postal and Delivery Sector, edited by M.A. Crew and P.R. Kleindorfer. Cheltenham, UK, Edward Elgar.
Im gleichen Buch ebenfalls erschienen: Joan Calzada, Christian Jaag und Urs Trinkner, 2010. Universal Service Auctions in Liberalized Postal Markets». In Heightening Competition in the Postal and Delivery Sector, edited by M.A. Crew and P.R. Kleindorfer. Cheltenham, UK, Edward Elgar.
Ein Beitrag von Swiss Economics.
Braucht es in den Ländern Südamerikas einen postalischen Universaldienst? In unserem Beitrag, der in spanischer Sprache erschienen ist, kommen wir zum Schluss, dass der Universaldienst weiterhin seine Berechtigung hat und leiten daraus ab, auf was in dessen Entwicklung mit Blick auf Südamerika speziell zu beachten ist.
Helmut Dietl und Urs Trinkner, 2009. «El desarrollo de servicios postales universales en América Latina: una perspectiva economica» in Más allá del mercado. Las políticas de servicio universal en América Latina, edited by Calzada, J., A. Costas and J. Jordana. Barcelona, Fundación CIDOB, pp. 377-406.
Ein Beitrag von Swiss Economics.
Ist die europäische Zugangsregulierung im Bahn-, Telekommunikations- und Postmarkt angemessen ausgestaltet?
Christian Jaag und Urs Trinkner, 2009. Sector Specific Regulation of Market Power in Network Industries. Network Industries Quarterly, Vol. 11, No. 3, pp. 3-6.
Eine Publikation von Swiss Economics.
Soll man Universaldienstverpflichtungen in liberalisierten Märkten ausschreiben? Eine jüngst erschienene wissenschaftliche Publikation von Christian Jaag und Urs Trinkner diskutiert die Herausforderungen, die sich aus öffentlicher Sicht stellen. Die Autoren folgern, dass Ausschreibungen in Netzindustrien nur selten zum Erfolg führen werden. Grund dafür sind deren spezifische Eigenheiten.
Christian Jaag und Urs Trinkner, 2009. «Tendering Universal Service Obligations in Liberalized Network Industries». Journal for Competition and Regulation in Network Industries 10(4), 313-332.
Ein Referat von Urs Trinkner.
Urs Trinkner hat an einer Tagung von Avenir Suisse zum Thema «Glasfaser und Wettbewerb im Schweizer Telekommunikationsmarkt ein Input-Referat gehalten.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der zweiten Konferenz «Competition and Regulation in Network Industries» über internationale FTTH-Policies referiert.
Ein Konzept von Swiss Economics.
Swiss Economics hat ein integrales Konzept zur Beurteilung von E-Government-Vorhaben entwickelt. Es vereint auf ökonomisch konsistente Weise sowohl die relevanten betriebswirtschaftlichen wie auch volkswirtschaftlichen und politischen Aspekte.
Kern des Ansatzes ist eine klare Abgrenzung verschiedener Analyseebenen, auf denen jeweils unterschiedliche Fragestellungen beantwortet werden:
- Ebene 1 hat die federführende Organisation im Fokus. Hier wird das E-Government-Projekt aus der Sicht dieser Organisation betrachtet, als ob diese ein privates Unternehmen wäre. Entsprechend kommen hier bewährte betriebswirtschaftliche Methoden zum Einsatz.
- Ebene 2 hat die Auswirkungen des E-Government Vorhabens auf die betroffenen Anspruchsgruppen und die gesamte Volkswirtschaft im Auge. Damit beides möglich ist, präsentieren wir eine in ausgewählten Punkten angepasste volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse. Diese kann flexibel aber konsistent der vorhandenen Datengrundlage angepasst werden. Dank einer einfachen Handhabung kann sie auch von Nicht-Ökonomen problemlos durchgeführt werden und erlaubt den Vergleich verschiedener E-Government Projekte.
- Ebene 3 berücksichtigt die übergeordneten Ziele. Hier finden wichtige Fragen des Datenschutzes und weitere (Staats)politische Anliegen Platz.
Von grosser Wichtigkeit ist, dass den politischen Entscheidungsträgern die Resultate aller Ebenen integral aufgezeigt werden. Beispielsweise würde die alleinige Berücksichtigung der privaten Optik in Ebene 1 gesamtwirtschaftlich schädliche Auswirkungen nicht transparent machen.
Mit dem Konzept von Swiss Economics können die Ansprüche, die an ein solches Konzept gestellt werden, weitestgehend erfüllt werden. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse aller relevanten Anspruchsgruppen ganzheitlich berücksichtigt, ohne dass dabei die praktische Umsetzbarkeit verloren geht.
Referiert von Urs Trinkner.
Urs Trinkner hat in Brüssel am «Senior Executive Forum on Regulation» der IPC zum Thema «Shaping the USO? An Outline of Thought from an Economic Perspective» referiert.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am 42. Freiburger Verkehrsseminar zum Thema der Regulierung mit «Preisobergrenzen in liberalisierten Postmärkten» referiert.
Eine neue Studie von Swiss Economics.
In den vergangenen Jahren und Monaten sind Dienstleistungen entstanden und angekündigt worden, welche grosse Übertragungskapazitäten benötigen. Insbesondere bei bidirektionaler Kommunikation stösst die verbreitete ADSL-Technologie an technische Grenzen. Neue Angebote setzen deshalb zunehmend den Anschluss der Benutzer an sogenannte Fiber-to-the-Home-Netze (FTTH) voraus.
Insbesondere Swisscom und einige städtische Elektrizitätswerke haben bereits in neue Infrastrukturen investiert. Der aktuelle Stand der Glasfaserentwicklung zeigt, dass Kooperationsansätze vorhanden sind. Divergierende Geschäftsinteressen verhindern gegenwärtig aber ein einheitliches, abgestimmtes Vorgehen. In städtischen Gebieten droht eine Überversorgung mit parallelen Netzen; auf dem Land eine Unterversorgung. Es stellt sich die Frage, wie die Vision eines flächendeckenden FTTH-Zugangsnetzes für die Schweiz mit einer aktiven öffentlichen Policy umgesetzt werden kann.
Länder wie Südkorea, Japan, Frankreich oder jüngst Australien haben bereits eine aktive öffentliche Glasfaserpolitik formuliert und setzen diese um. Dabei wurden unterschiedliche Ansätze gewählt, die auf staatlichen Leistungsaufträgen verbunden mit Subventionen bzw. Fonds-Lösungen, der Ausschreibung von Gebieten oder der Mandatierung einer staatlichen Netzgesellschaft basieren.
In einer Studie von Swiss Economics werden verschiedene abstrakte Varianten zur Umsetzung der Vision eines möglichst flächendeckenden Schweizer FTTH-Netzes diskutiert. Auf der einen Seite steht eine Kabel und Schacht AG mit Investitionsmandat. Swisscom wird in einen Infrastruktur- und einen Diensteteil aufgetrennt. Damit sich eine solche strukturelle Trennung nicht negativ auswirkt, erhält der Infrastrukturteil ein Investitionsmandat zum Aufbau eines flächendeckenden Glasfaser-Zugangsnetzes mit Exklusivrechten. Auf der anderen Seite steht der Wettbewerb zwischen integrierten Netzbetreibern. Für alle Anbieter besteht die Auflage, sich gegenseitig Zugang zu gewähren. Die Schwierigkeit besteht in dieser Variante darin, ausreichende Investitionsanreize zu setzen, da die Netzzugangsregulierung diese wieder abschwächt. Zwischen den beiden Extremmodellen steht die Möglichkeit einer Ausschreibung von regionalen oder nationalen Grundversorgungskonzessionen für den Aufbau und Betrieb eines Glasfaser-Zugangsnetzes.
Welche Variante optimal ist, hängt letztlich davon ab, welchen politischen Stellenwert ein flächendeckendes Glasfasernetz einnimmt. In der Schweiz ist die politische Diskussion dazu erst noch zu führen. Dabei ist der fundamentale Zielkonflikt zwischen dem möglichst raschen Netzaufbau und einem funktionierenden Wettbewerb auf der Technologie- und Dienstebene zu berücksichtigen. Er wird in jeder Umsetzungsvariante anders gelöst.
Eine Studie von Swiss Economics legt nahe, dass im Postmarkt auf eine Regulierung des Teilleistungszugangs verzichtet werden sollte.
Netzzugang bedeutet im Postmarkt, dass die Anbieterinnen von Postdiensten neben dem bereits bestehenden Zugang im Rahmen der Grundversorgung ebenfalls den ein- oder gegenseitigen Zugang zu einzelnen Infrastrukturelementen oder Prozessen der Post erhalten. Dabei lassen sich der technische Zugang und der Teilleistungszugang unterscheiden.
Der technische Zugang umfasst den gegenseitigen Zugang zu Postfächern und den Austausch von Adressänderungsdaten. Teilleistungszugang bedeutet, dass Postdienstanbieterinnen die Hauptprozesse der Post einzeln (Annahme, Sortierung, Transport, Hauszustellung) und selektiv (regional, für die gewünschten Produkte) mitbenützen dürfen.
Aus ökonomischer Sicht gibt es keine Rechtfertigung, den Teilleistungszugang zu regulieren, da keine monopolistischen Engpässe vorliegen. Ein Markteintritt ist in allen Wertschöpfungsstufen jederzeit möglich. Private Verhandlungen können erfolgreich abgeschlossen werden. Sie haben den Vorteil, dass sie einfacher und flexibler sind. Auf eine Regulierung des Teilleistungszugangs sollte deshalb verzichtet werden. Diese Empfehlung entspricht der gängigen Praxis in der EU.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am 2nd European Postal Benchmarking Workshop on Regulatory and Legal Affairs in Brüssel einen Vortrag gehalten zum Thema Understanding the Impact of the USO in the Postal Sector».
Die Forschungsarbeit von Christian Jaag sehr erfolgreich.
Vom Mai bis August 2009 war der Aufsatz «Education, Demographics, and the Economy» von Christian Jaag einer der 10 meistgelesenen Beiträge im Journal of Pension Economics and Finance.
Vorgestellt von Christian Jaag und Urs Trinkner.
An der 17th Conference on Postal and Delivery Economics haben Christian Jaag und Urs Trinkner wissenschaftliche Aufsätze zu den folgenden Themen vorgestellt:
«Would the real cost of universal service provision please stand up? A calibrated approach to universal service costing and financing»
«Tendering universal service obligations in liberalized postal markets»
Eine Studie von Swiss Economics legt nahe, dass eine funktionale oder strukturelle Trennung von Swisscom zur Sicherstellung eines diskriminierungsfreien Netzzugangs nicht angemessen wäre.
Heute ist die Swisscom ein integriertes Unternehmen. Sunrise hat vor einiger Zeit gefordert, die Swisscom in zwei Teile aufzuteilen: In einen Netzteil (Kabel und Schacht AG), welcher grob die Infrastruktur auf der letzten Meile betreiben würde, sowie einen Diensteteil, der die entsprechenden Services verantworteten würde. Die Forderung entspricht einer sogenannten strukturellen Trennung, bei der gewisse Netzteile in eine neue Gesellschaft überführt werden. Ziel dieser recht weitgehenden Massnahme ist es, alle Anbieter, welche im Rahmen eines Netzzugangs-Regimes Dienstleistungen beim Netzteil beziehen, gleich zu behandeln. Durch die strukturelle Trennung wird mehr Transparenz geschaffen und es bestehen geringere Möglichkeiten der Diskriminierung. Ein aktuelles schweizerisches Beispiel dafür ist die Gründung der Swissgrid im Zug der Strommarktliberalisierung.
Ökonomisch gerechtfertigt ist eine strukturell Trennung generell nur dann, wenn eine natürliche Marktmacht (konkret ein stabiler monopolistischer Engpass) vorliegt, welche nicht zur Erreichung anderer Ziele gewünscht ist und welche nicht ausreichend durch bestehende Regulierungen kontrolliert werden kann - konkret etwa durch eine bestehende Zugangsregulierung. Im Fall der Swisscom hat das Parlament eine solche im Jahr 2007 in Kraft gesetzt.
Eine Studie von Swiss Economics kommt zum Schluss, dass eine strukturelle Trennung von Swisscom mit Blick auf die Schaffung von Transparenz und Nichtdiskriminierung im Kupfer-Anschlussnetz ein unangemessener Regulierungseingriff wäre. Dies u.a. deshalb, weil sich der monopolistische Engpass auf der letzten Meile graduell auflöst: Drahtgebundene Kupfer-Breitbandnetze stehen im Wettbewerb untereinander (Swisscom vs. Cablecom) sowie in zunehmendem Masse auch mit drahtlosen/mobilen Übertragungstechnologien wie gegenwärtig HSDPA. In städtischen Gebieten investieren nun auch die Elektrizitätswerke. Es wird auf der letzten Meile vermehrt Plattform- oder Infrastrukturwettbewerb geben. Die ökonomischen Grundvoraussetzungen für einen Regulierungseingriff im Kupfer-Anschlussnetz schwinden also, während gleichzeitig die Zugangsregulierung aus dem Jahr 2007 zu greifen beginnt.
Verlangt die Digitalisierung neue Regeln für die internationale Besteuerung von Unternehmen? Die OECD und die EU möchten das internationale Steuerrecht zu Gunsten der Absatzstaaten anpassen.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Europarecht hat Christian Jaag zusammen mit Luzius Cavelti einen Leitartikel zum Thema «Die Bedeutung der Digitalisierung für das internationale Unternehmenssteuerrecht» publiziert.
Christian Jaag ist von Who's Who Legal mit einem Award ausgezeichnet worden
At the inaugural Who's Who Legal Switzerland Awards ceremony on April 3, 2019, in Zurich, Christian Jaag received the Competition Economists Switzerland Expert of the Year 2019 Award. Each year Who's Who Legal presents awards to individuals that have performed exceptionally well in each of the featured practice areas according to Who's Who Legal's research.
To the article
Präsentation von Michael Funk an der MaCCI Konferenz in Mannheim.
At the Annual Conference of Mannheim Centre for Competition and Innovation, Michael Funk has presented a Swiss Economics research paper on competition economics. He argues that a notional as-efficient competitor, often used in the economic assessment of abuse of dominance cases, can be too efficient to be of relevance in practice. In particular, joint costs, which are required to comply with a Universal Service Obligation, should not be considered sunk when determining the cost structure for other services or else there is a risk of imposing unrealistic efficiency standards on competitors.
In einem Beitrag von Who's Who Legal wird Christian Jaag für seine herausragende Arbeit im Bereich Wettbewerbsökonomie und Regulation gelobt.
"At Swiss Economics, Christian Jaag is “definitely a brilliant economist to work with”, according to sources. They note he is “the strongest competition economist in Switzerland” and enjoys “a very good reputation” for his work in the field." (Who's Who Legal)
To the article
Zum 10-jährigen Jubiläum von Swiss Economics präsentiert sich unser Webauftritt in neuem Kleid. Neu geregelt sind seit dem 1.1.2019 ebenfalls die Verantwortlichkeiten.
Mitbegründer Christian Jaag gibt die operative Verantwortung ab und fokussiert sich als Konsulent auf inhaltliche Fragestellungen.
Urs Trinkner verantwortet weiterhin die Geschäftsführung. Samuel Rutz übernimmt den Bereich Wettbewerbsökonomik, Michael Funk den Bereich Post, Telekommunikation und Medien, Tobias Binz den Bereich Bewertung und Schadensbemessung und Matthias Hafner den Bereich Blockketten und Kryptowährungen.
Die Bundesnetzagentur hat den neuesten Benchmarking-Bericht von Swiss Economics im Rahmen der Anhörung veröffentlicht. Im Bericht werden die methodischen Details ausgeführt und die Resultate dokumentiert.
Swiss Economics hat zusammen mit SUMICSID und dem IAEW den Effizienzvergleich der Verteilernetzbetreiber Strom der dritten Regulierungsperiode durchgeführt. Eingehend wurde u.a. die Abbildung dezentraler Erzeugung analysiert. Der von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Entwurf umfasst alle wesentlichen methodischen Aspekte und dokumentiert die Resultate. Beim Effizienzvergleich werden rund 200 Netzbetreiber hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz verglichen. Die finale Berichtsversion folgt nach Eingang der Rückmeldungen der Netzbetreiber.
Die Jahrestagung der Association of Competition Economists (ACE) ist das wichtigste Treffen der europäischen Wettbewerbsökonomen. Swiss Economics und die WEKO präsentieren erstmals gemeinsam einen Schweizer Fall.
Swiss Economics und WEKO präsentieren gemeinsam einen Fall an der Jahrestagung der Association Screening-Tools ermöglichen es Wettbewerbsbehörden, proaktiv gegen Wettbewerbsabsprachen bei Ausschreibungen vorzugehen. Das Verfahren "See Gaster" wurde durch ein von der Schweizerischen Wettbewerbskommission (WEKO) entwickeltes Ex-ante-Screening-Verfahren ausgelöst. In dem Konferenzbeitrag diskutieren Yavuz Karagök (WEKO), Frode Steen (Norwegian School of Economics) und Michael Funk (Swiss Economics) anhand des konkreten Falles über Stärken und Schwächen von Screening-Verfahren.
Swiss Economics hat die verkehrlichen Wirkungen von neuen Sharing-Angeboten im Verkehr zusammen mit der Hochschule Luzern untersucht.
Unter anderem haben wir hierzu Discrete Choice Experimente durchgeführt und ausgewertet. Es zeigt sich, dass es von den regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt, ob durch neue Sharing-Angebote der motorisierte Individualverkehr (und damit die CO2-Emissionen der Mobilität) reduziert wird oder aber Umsteigeeffekte vom öffentlichen Verkehr auf das Auto und Mehrverkehr durch sinkende Preise resultieren.
Christian Jaag ist als «leading expert» in den Kategorien Legal Competition and Consulting Experts aufgelistet. Samuel Rutz ist als "future leader" in den Kategorien Competition and Consulting Experts ausgezeichnet.
Christian Jaag ist im Who's Who Legal: Competition als «leading economist» ausgewählt worden. WWL schreibt:
"Christian Jaag is a superb competition economist who is regularly called on to advise both public and private-sector clients on strategy, regulation and policy."
Zusätzlich ist er im Who's Who Legal: Switzerland aufgelistet.
WWL schreibt: "Christian Jaag is widely recognised as «a leading competition economist» and impresses peers with his «highly creative, precise and hands-on approach», as well as his «impressive theoretical and practical skills»."
Schliesslich ist er auch unter Who's Who: Consulting Experts gelistet.
Zur Biographie von Christian Jaag auf WWL
Samuel ist als «future leader» in Who's Who Legal: Competition and Who's Who Legal: Consulting Experts ausgezeichnet.
Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter Dr. Matteo Mattmann, Experte in Discrete Choice Modellierung und Energiemarktfragen.
Matteo Mattmann ist Senior Economist mit Schwerpunkt Energie- und Wettbewerbsökonomie. Er promovierte in Ressourcenökonomie an der Vrije Universiteit in Amsterdam und hat einen Master- und Bachelorabschluss in Volkswirtschaft und Politologie der Universität Zürich. Nach dem Masterabschluss arbeitete Matteo für eine auf Verhaltensökonomie spezialisierte Beratungsfirma.
Der Aufsatz «The more economic approach to predatory pricing» von Michael Funk und Christian Jaag wurde kürzlich im Journal of Competition Law & Economics publiziert.
Abstract: The «more economic approach» was introduced to antitrust to achieve a more effect-based and theoretically grounded enforcement. However, related to predatory pricing it resulted in systematic over- and under-enforcement: Economic theory does not require dominance for predation to be a rational (and harmful) strategy, although an ex ante dominant firm would often refrain from predation. Hence, within the current legal framework which requires dominance for antitrust to apply, a more effect-based and theoretically grounded antitrust enforcement cannot pursue harmful predation. Therefore, we suggest separating predatory pricing from exclusionary abuse of a dominant firm, both legally and analytically. Instead, predatory pricing should be analyzed along the same logic as a merger. In particular, we argue that three elements from merger control should be adopted: in the absence of dominance, market share and/or turnover thresholds may serve as a de minimis rule; recoupment should be analyzed similar to the competitive effect of a merger between the predator and its prey; and a stronger efficiency defense should be established.
In einem Artikel der Finanz und Wirtschaft legt Samuel Rutz dar, dass die 2015 beschlossene Revision des Konsumkreditgesetzes ihre Ziele nicht erreicht hat.
Der Artikel erschien in der Finanz und Wirtschaft vom 21. Juli 2018.
Die neue Partnerschaft mit der französischen Audit- und Beratungs- Gesellschaft OCA (Organisation Conseil Audit) stärkt Swiss Economics Kompetenzen im Bereich der Schadensbemessung. Insbesondere ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit OCA, Kunden in multinationalen und multilingualen Streitfällen effektiver zu unterstützen.
OCA hat seine Kunden bereits erfolgreich in privaten Schadensersatzfällen in diversen Ländern vertreten. OCAs technisches Know-How in den Bereichen Corporate Finance und Valuation ergänzt die Kompetenzen von Swiss Economics in den Bereichen Wettbewerbsökonomie und Industrieökonomik ideal. In Zusammenarbeit mit OCA können wir unseren Kunden sowohl ökonometrische Top-Down- als auch auf Bewertungsansätze gestützte Bottom-Up Analysen anbieten. Unsere Kunden erhalten dadurch noch breiter abgestützte Beratungen und damit robustere Ergebnisse.
Ausserdem erlaubt uns die Partnerschaft, unseren Kunden innert kürzester Frist grosse multilinguale Projektteams bereitzustellen, welche unter hohem Zeitdruck robuste Datenanalysen durchführen können.
Für genauere Auskünfte stehen Ihnen Dr. Christian Jaag, Managing Partner Swiss Economics, und Mikaël Ouaniche, Chairman OCA, zur Verfügung.
Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Die Fair-Preis-Initiative wird als Heilmittel gegen die Hochpreisinsel Schweiz angepriesen. Das Konzept der relativen Marktmacht stellt einen massiven Eingriff in die Wirtschafts- und Entscheidungsfreiheit der Unternehmen dar. Samuel Rutz und Christian Jaag legen in einem Gastkommentar der NZZ dar, dass die Fair-Preis-Initiative nicht zielführend ist.
Swiss Economics hat die Bundesnetzagentur mit Sumicsid und 4Management unterstützt, die Effizienzwerte der Gasfernleitungsnetzbetreiber festzulegen.
Teil des Projekts war eine umfangreiche Kostentreiberanalyse mit quantitativer Referenznetzanalyse.
Christian Jaag und Samuel Rutz legen in der NZZ dar, wieso es keine spezifische Regulierung für digitale Märkte braucht.
Digitale Märkte erfordern keine neue Gesetzgebung. Vielmehr verlangt das Verhalten der Unternehmen im Einzelfall nach einer genauen Analyse, denn oft sind die wettbewerblichen Auswirkungen ambivalent.
Zum Artikel von Christian Jaag und Samuel Rutz in «Die Volkswirtschaft»
Swiss Economics begrüsst zwei neue Mitarbeiter.
Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams:
Tobias Binz ist Senior Berater mit Fokus auf wettbewerbsökonomischen Fragestellungen
Melanie Häner ist Beraterin in wettbewerbsökonomischen und wirtschaftspolitischen Projekten
Michael Funk und Samuel Rutz zum Thema Wettbewerbsrecht.
Ein Beitrag von Michael Funk und Samuel Rutz in der NZZ zeigt, dass die kartellrechtlichen Eingriffshürden bei Abreden und Fusionen im Schweizer Wettbewerbsrecht auseinander driften.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postal regulation - Past & Future» referiert.
Eine Präsentation von Christian Jaag.
Christian Jaag hat an der PostExpo 2017 zum Thema «Postcoin - The future of postal payments?» referiert.
Referiert von Christian Jaag.
Christian Jaag hat am Sommerevent von Leaders Solutions über Blockchain und Kryptowährungen referiert.
Ein Referat von Christian Jaag.
An einem Seminar der Florence School of Regulation hat Christian Jaag zum Thema «Introducing Competition in the Passenger Railway Sector - Open Access and Competitive PSO Tendering» referiert