WACC

Der gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz (WACC) ist eine zentrale Eingangsgrösse für Unternehmensbewertungen, regulatorische Verfahren und finanzwirtschaftliche Analysen. Swiss Economics bietet Kapitalkostenleistungen an, die sowohl die vollständige WACC-Berechnung als auch einzelne Parameter abdecken – gestützt auf anerkannte Methoden und eigene Analysetools.

Wir bieten drei Arten von Mandaten an:

  • Regulatorische Kapitalkosten: Wir ermitteln Kapitalkosten für regulatorische Entscheidungen unter Anwendung eines Bottom-up-Ansatzes, der auf den jeweiligen regulatorischen Rahmen zugeschnitten ist und alle massgeblichen Parameter berücksichtigt.
  • Unternehmenseigene Kapitalkosten: Wir berechnen unternehmens- oder bereichsspezifische Kapitalkosten für die Verwendung in Bewertungen, Wertbeitragsanalysen und Schadensquantifizierungen.
  • WACC-Abonnement: Swiss Economics stellt Kapitalkostenberechnungen auf Abonnementbasis zur Verfügung. Im Rahmen eines Bottom-up-Ansatzes decken wir alle relevanten Parameter ab, einschliesslich der Beta-Schätzung mittels unseres eigenen Beta-Tools, und führen strukturierte Sensitivitätsanalysen durch, um die Auswirkungen unterschiedlicher Annahmen aufzuzeigen. Das Abonnement ist in verschiedenen Servicestufen erhältlich, die sich hinsichtlich Flexibilität und Aktualisierungsfrequenz unterscheiden. Weitere Einzelheiten sind auf Anfrage erhältlich.

Wir beraten Unternehmen, Gerichte und Behörden bei der Herleitung von Kapitalkostenparametern und schenken dabei Währung, Inflation und Risikoprofil besondere Beachtung.

Die von uns abgedeckten Parameter umfassen:

  • Risikoloser Zinssatz: Hergeleitet gemäss regulatorischer und akademischer Praxis, in der Regel anhand von Staatsanleihen oder – bei illiquiden oder nicht verfügbaren Staatsanleihenmärkten – anhand von Proxy-Ansätzen wie ausfallratenbasierten Methoden.
  • Beta-Schätzung: Eigenkapital- und Asset-Betas, geschätzt mittels Regressionsanalyse, mit Sensitivitätsanalysen zu Levering- und Delevering-Konventionen (wie Hamada und Harris-Pringle), Datenfrequenz und Berechnungszeiträumen.
  • Marktrisikoprämie: Beurteilt unter Berücksichtigung der aktuellen akademischen und regulatorischen Diskussion zur geeigneten Methodik, einschliesslich historischer Überrenditen, Gesamtmarktrenditen und zukunftsorientierter Modelle.
  • Fremdkapitalkosten und Risikoaufschläge: Hergeleitet mit aktuellen Methoden, darunter indexbasierte Ansätze und Schätzung von Risikoaufschlägen über dem risikolosen Zinssatz, kalibriert auf Marktbedingungen und Kreditinformationen.
  • WACC-Berechnung: Berechnet aus Eigenkapital- und Fremdkapitalkosten, gewichtet entsprechend der Kapitalstruktur des Unternehmens.

Kontaktpersonen

Ausgewählte Referenzprojekte

Publikationen